Xing Aufschwung während der Facebook Schlappe

31.05.2012 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke, XING Keine Kommentare »

Zeit im Web 2.0 auf andere Plattformen zu setzen

Facebooks milliardenschwerer Börsengang endete nicht nur kurstechnisch, sondern auch wie er hinter den Kulissen abgewickelt wurde, mit einem Desaster. Die Anleger mussten bereits am ersten Handelstag einen Wertverlust um die 20% verkraften. Immer mehr Stimmen werden laut dass der Börsengang schlampig inszeniert war und die ersten Klagen gegen Facebook wurden bereits in Amerika eingereicht. Höchste Zeit also um sich die Erfolgsbilanz und den Hype um Facebook zu hinterfragen und den Blick einmal Netzwerken wie XING zuzuwenden, dass in letzter Zeit nur positive Bilanzen bekannt geben konnte.

Facebook-Absturz vs. Umsatzgewinn bei XING

Bereits vor dem missglückten Börsengang wurde immer wieder kritisiert dass die Erwartungen an das soziale Netzwerk Facebook zu hoch gesteckt sind und dass die Aktie überbewertet war. Die Frage bei Facebook stellt sich immer wieder ob das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerkes die hoch gesteckten wirtschaftlichen Erwartungen überhaupt erfüllen kann. Aus Facebook-Firmenkreisen hieß es sogar, dass in nächster Zeit mit einem schwächeren Größen- und Umsatzplus gerechnet wird. Im Gegensatz dazu steht die Erfolgsbilanz des professionellen Berufsnetzwerks XING, das im 1. Quartal 2012 nicht nur mit einem Nutzerzuwachs sondern auch mit einer deutlichen Gewinnsteigerung im deutschsprachigen Raum punkten konnte. Der Umsatz von XING stieg im ersten Quartal 2012 um 13 Prozent auf rund 17,7 Millionen Euro.

XING Vorteil durch berufliche Orientierung

Immer wieder steht das soziale Netzwerk Facebook wegen dem mangelhaften Schutz der Privatsphäre unter Beschuss. Verstärkt hatte sich das noch mit der Einführung des “nahtlosen Teilens” (“frictionless sharing”), bei dem Aktivitäten des Nutzers wie Musikhören, die Kilometer der Laufstrecke, das zuletzt gekochte Rezept automatisch auf der Facebook Seite geteilt wurden. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Einführung kritisiert und bald konnte man in Internetforen nachlesen wie man das automatische Teilen umgehen konnte. Immer wieder gruppieren sich Personen die gegen das Netzwerk Facebook auftreten und die Zahl der Facebook-Aussteiger wächst stetig. Anders bei XING. Das professionelle Business-Netzwerk zielt nicht auf die Durchdringung jedes Millimeters Privatsphäre ab, es schmückt sich sogar mit der dezidierten Abtrennung dieser. XING wird nur zur beruflichen Vernetzung verwendet, es gibt keine Privatsphäre Eingriffe und das wird auch von den Usern durch steigende Nutzerzahlen goutiert. Es ist also höchste Zeit sich mit dem professionellen Business-Netzwerk XING auseinander zu setzen.

Professionell durchstarten auf XING

Das Netzwerk XING hatte alleine im deutschsprachigen Raum 5,5 Millionen aktive Nutzer die sich zu beruflichen Zwecken untereinander verbinden. Anders als bei Facebook geht es im professionellen Netzwerk XING um berufliche Kontakte und Vernetzung. XING bietet Vorteile und Chancen für Unternehmen und zur Eigenvermarktung. Der Start in dem sozialen Netzwerk sollte aber keinesfalls übereilt vollzogen werden sondern bedarf einer Strategie und eines gewissen Vorwissens um sich oder ein Unternehmen auch professionell und damit erfolgreich im Web 2.0 zu präsentieren. Im deutschsprachigen Raum werden zertifizierte XING-Seminare zu den wichtigsten Schritten im professionellen Umgang mit dem Web 2.0 und XING angeboten, die für einen erfolgreichen Umgang mit dem Netzwerk anzuraten sind.

Nähere Informationen zu den offiziellen XING-Seminaren in Österreich: http://www.xing-training.at

XING-Profil von Günter Jaritz, offizieller XING-Trainer für Österreich: www.xing.to/gjaritz

 

 

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Firmenseiten in Google+

8.11.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Kommentare deaktiviert

google+ FirmenseitenGoogle hat in ihrer Social-Media-Plattform Google+ die neue Funktion “Google+ Pages” eingeführt. Ähnlich wie die Facebook Pages kann aus unterschiedlichen Kategorien ausgewählt werden. Auch das Prinzip der Freunde/Fans oder Likes auf Google+ ist möglich. Die Pages werden in die Circles mit aufgenommen. Zusätzlich können Seite auch mit +1 versehen werden und damit weiterempfohlen werden.

Der Wechsel zwischen Profil und Page funktioniert problemlos mittels Pulldown-Auswahl direkt neben dem Profilfoto bzw. Firmenlogo.

Google+ Page erstellen unter plus.google.com/pages/create.

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Crowdsourcing: Innovationskraft durch Einbindung der Online Community

26.09.2011 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Social Media - vernetzte Welt © imageteam - Fotolia.comCrowdsourcing ist untrennbar mit den Chancen des Web 2.0 verbunden und ist einer der Gründe warum soziale Netzwerke für Unternehmen ein riesiges Potenzial darstellen. Crowdsourcing ist ein relativ junger Begriff  eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition gibt es noch nicht. Unter Crowdsourcing versteht man gemeinhin die Nutzung von Menschenmassen und hier speziell im Internet und sozialen Netzwerken für Feedback, Ideensammlung oder Designvorschlägen zu Produkten, Marken oder Unternehmen. Das Web 2.0 bietet hier die Chancen KundInnen oder Interessierte zu Produkten oder Ideen eines Unternehmens zu befragen, oder sogar Unternehmensaufgaben wie Innovationsentwicklung an die breite Masse auszulagern. Beispiele hierfür gibt es genug, bei denen Crowdsourcing bereits erfolgreich betrieben wird und es einen Mehrwert für das Unternehmen und gutes Feedback der Online Community gibt.

Beispiele von erfolgreichem Crowdsourcing

Viele Unternehmen nutzen bereits die Chancen des Crowdsourcing und lassen KundInnen und Interessierte im Internet darüber diskutieren welche Schokoladensorte etwa neu eingeführt werden sollte, welche Düfte in der Duschgel-Reihe noch fehlen oder welche technischen Leistungen einer Automarke verbessert werden müssten. Der Schokolade Hersteller Rittersport hat zum Beispiel ein erfolgreiches Crowdsourcing-Projekt unter dem Titel „Blog-Schokolade“ durchgeführt. User konnten Online Vorschläge für neue Sorten, den besten Vorschlag bestimmen und diese Schokoladesort wurde dann produziert. Die gewählte Sorte „Cookies and Cream“ wurde über Online  und spezielle Vertriebskanäle zum Verkauf angeboten und war nach 3 Monaten restlos ausverkauft. Nach einer Umfrage von Rittersport war die Aktion ein voller Erfolg. 67 Prozent der befragten User fanden die neue Sorte „super lecker“ und 95 Prozent der Befragten fanden die Aktion sehr gut und befürworteten ähnliche Aktionen in der Zukunft durchzuführen. Rittersport hat auf seiner Facebook Seite mittlerweile fast 60.000 Fans.

Ein weiteres Beispiel für eine Art von erfolgreichem Crowdsourcing ist die auf den künstlerischen Bereich bezogene Seite Kickstarters. Unter dem  Motto „Fund and Follow Creativity“ ist es eine Plattform, bei der User Projekte aus dem künstlerischen Bereich mit kleinen oder großen Spenden finanziell unterstützen und damit ermöglichen können. Die oftmals schwierige Aufgabe der Finanzierung von Kunstprojekten wie etwa eine Konzertreihe, CD-Produktion, Romanveröffentlichung u.s.w. wird hier von anderen Usern unterstützt, die bei egal welcher Spende auch einen Rabatt oder irgendeinen Anreiz bekommen. Laut eigenen Angaben lukriert Kickstarters bereits 1 Million Finanzierungsversprechungen („pledges“) pro Woche.

Auch in Österreich gibt es ähnliche Projekte die Online Spenden für Projekte sammeln. Ein Beispiel ist etwa die Plattform respekt.net, die Initiativen der Zivilgesellschaft vorstellt und eine Unterstützungsmöglichkeit bietet. Hier werden Projekte mit gesellschaftspolitischem Ansatz gefördert und es konnten bereits über 150 000 Euro lukriert, und einige Projekte damit  umgesetzt werden.

Optionen des Crowdsourcing: vom Ideenwettbewerb zum Crowdfunding

Es gibt mehrere unterschiedliche Formen der Massenmobilisierung im Internet, die alle unter dem Überbegriff Crowdsourcing zusammengefasst werden. Darunter fällt zum Beispiel der Ideenwettbewerb, bei dem User Ideen zu einem Thema oder Produkt liefern können und das beste Ergebnis prämiert und meist auch umgesetzt wird. Ein Beispiel dafür ist die bereits beschriebenen Aktion von Rittersport. Auch ein Begriff unter den Aktionen fallen ist die „Mass Costumization“, in der Massenproduktion mit Einzelbestellungen und individueller Anpassung verbunden wird. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen mymuesli.com, wo KundInnen online ihr Bio-Müsli mit gewünschten Bestandteilen zusammenstellen und sich liefern lassen können. Eine weitere Kategorie ist die „Open Innovation“, bei der Unternehmen die Community nutzen um neue Ideen, Einsparpotenziale oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Außerdem gibt es noch die Kategorie des Crowdfunding bei der User Projekte unterstützen oder finanzieren, wie bei den bereits beschriebenen Projekten wie kickstarters.com oder respekt.net.

Kritik zum Hipe um das Crowdsourcing

Auch wenn Crowdsourcing bereits als die neue Form der Partizipation von einer breiten Öffentlichkeit gefeiert wird, gibt es auch vermehrt Kritik an der Nutzung von Crowdsourcing. Neben den Möglichkeiten der Einflussnahme auf Entscheidungen der Lieblingsfirma oder Marke, werden Nutzer beim Crowdfunding  zu kostenlosen Arbeitskräften, so die am häufigsten geäußerte Kritik. Wenn eine Firma ihre KundInnen Verpackungsdesign, Geschmacksrichtungen oder Problemlösungen entwickeln lässt, so werden hier Unternehmensbereiche schlicht ausgelagert und dies geschieht meist kostenlos. Weiters wird kritisiert, dass durch die Auslagerung dieser Unternehmensbereiche auch Arbeitsplätze im Unternehmen verloren gehen können.

Das Crowdsourcing bewegt sich zwischen Innovation für den Kundenkontakt und Kundenfeedback und einem möglichen fahlen Beigeschmack, wenn das Engagement der KundInnen von Unternehmen ausgenutzt wird. In welche Richtung es sich schlussendlich entwickelt, wird erst in einigen Jahren ersichtlich sein. Beispiele wie Kickstarters oder respekt.net zeigen aber, was für Vorteile im Online Crowdsourcing stecken und was für Möglichkeiten die Interaktion mit der Online Community beinhaltet.

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Naturkatastrophen und das Web 2.0

30.08.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Soziale Netzwerke haben die Berichterstattung über Katastrophen revolutioniert

Nach dem Hurrikan bzw. Tropensturm Irene, der die Ostküste Amerikas gestreift hat, bleibt die Verwüstung und die Gewissheit, dass soziale Netzwerke immer mehr zum zentralen Informationsmedium bei Katastrophen werden. Soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube oder eigens eingerichtete Plattformen und Netzwerke ersetzen immer mehr die traditionellen Medien in der Informations-Übermittlung bei Katastrophen und werden von der Bevölkerung für Echtzeit-Informationen herangezogen. Dieser Trend verstärkt sich von Umweltkatastrophe zur Umweltkatastrophe.

Hurrikan Irene und das Web 2.0

Nach dem der Sturm nun an Amerika vorbeigezogen ist und die Verwüstung sich lichtet, ist es Zeit die Geschehnisse und die Nachrichtenberichterstattung über den Tropensturm Revue passieren zu las

Amerikanische Kommentatoren titeln schon „Der Hurrikan war ein schwacher Sturm, aber ein Hurrikan im Web 2.0“. Innerhalb der letzten Tage wurden über 1 Million Twitter-Nachrichten mit Bezug auf den Hurrikan Irene getwittert und Institutionen und Entscheidungsträger wie das National Hurrikan Center oder auch das Weiße Haus nutzten ebenfalls den Nachrichtendienst Twitter um neueste Informationen zu verbreiten. Zum Vergleich, bei Hurrikan Ike 2009 der ebenfalls Amerika bedrohte, wurden nur etwa 10.000 Meldungen getwittert, obwohl dieser Hurrikan um einiges mehr Todesopfer forderte. Sogar die NASA stellte Bilder über die Entwicklungen des Hurrikans Irene auf dem Online Bilderdienst Flickr zur Verfügung: Bilder von Irene.

Bedeutung der sozialen Netzwerke bei der Online-Berichterstattung- Erdbeben in Japan

Bereits dieses Jahr konnte der Einsatz und die Zunahme von sozialen Netzwerken bei Katastrophen beobachtet werden, als im März 2011 ein Erdbeben Japan erschütterte und einen Atomunfall auslöste. Sofort nach dem Erdbeben wurden soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube und Facebook genutzt, um Informationen über das Ausmaß und Echtzeit-Informationen für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Wie bereits bei dem Erbeben in Haiti 2010 wurden auch Netzwerke abseits der bekanntesten wie Twitter, Facebook und YouTube eingesetzt. In Japan wurde zum Beispiel auch der Mapping-Dienst Ushahidi verwendet, bei dem Freiwillige per Online-Formular Informationen eintragen konnten, die dann aufgearbeitet wurden und auf einer Landkarte online zur Verfügung standen.

Die Meldungen in den sozialen Netzwerken wurden von der Bevölkerung auch mit großem Interesse verfolgt, weil sie als unabhängig galten und nicht von der Regierung beeinflusst werden konnten.

Die sozialen Netzwerke dienten in Japan eine Zeit lang auch als primäres Kommunikationsmedium, da Telefonnetze überlastet waren und Webseiten durch Anfragen zum Stillstand kamen. Der japanische öffentlich rechtliche Sender NKH streamte nach dem Erdbeben sogar sein Programm in englischer Sprache kostenlos über ein IPhone App. Daran sieht man, dass auch die klassischen Medien sich der Möglichkeiten der sozialen Netzwerke und Apps zur Berichterstattung bedienen. Bei dem Tropensturm Irene waren unter den Twitterern auch Tageszeitungen wie die New York Times die ihre Follower mit Informationen versorgte.

Deutschlandweite Unwetterwarnungen auf Facebook

Auch in Deutschland wurden bereits erste Schritte in die Wege geleitet, soziale Netzwerke für Unwetter und Katastrophen-Warnungen zu nutzen. Der Deutsche Wetterdienst ist seit Juni 2011 auf Facebook  und YouTube vertreten und nutzt die Online Kanäle zur Echtzeit-Berichterstattung an eine breite Öffentlichkeit. „In den Sozialen Netzwerke kann der Deutsche Wetterdienst noch direkter und schneller mit den Bürgerinnen und Bürgern über Wetter und Klima ins Gespräch zu kommen. Das wird unsere Öffentlichkeitsarbeit und unsere Kommunikation mit den Bürgern verändern“, so Uwe Kirsche, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DWD in einer Presseaussendung des Unternehmens.

Wie auch der Deutsche Wetterdienst werden wohl in Zukunft noch mehrere Wetter- und Warndienste in den sozialen Netzwerken aktiv werden und deren Chancen zur Informationsübermittlung nutzen. Ein Trend ist auf jeden Fall klar ersichtlich, die Echtzeit Informationen und vor allem Katastrophen-Berichterstattung wird sich in der Zukunft immer mehr im Web 2.0 abspielen.

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Google Plus (Google+) im Social Media Consulting Test

19.07.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Das als Konkurrenz-Netzwerk zu Facebook entwickelte und noch junge soziale Netzwerk Google+ hat eigenen Angaben zu Folge bereits mehr als zehn Millionen User und bereits mehr als 1 Milliarde Beiträge. Und das in weniger als 3 Wochen. Auch der +1 Button wird eifrig genutzt – rund 2,3 Milliarden mal täglich.

Wir haben es getestet und geben hier einen Überblick über die Eckpfeiler und Neuerungen des sozialen Netzwerkes.

Der Einstieg in Google+

Momentan befindet sich Google+ noch in der Testphase, in der es zur Teilnahme eine Einladung durch andere Nutzer braucht. Für die Erstellung eines Profils benötigt man einen Google Account. Die Einrichtung geht schnell und unproblematisch.

Aus Freundeskreis mach „Circles“

Die Unterteilung der Bekannten in unterschiedliche Gruppen ist bei Google+, wie bei Facebooks Freundeslisten, möglich, nennt sich hier aber Circles.  Die Verwaltung und Zuteilung ist ganz einfach. Dem Inhaber eines GMail-Kontos werden viele Kontakte schon vorgeschlagen und müssen nur noch per Drag & Drop einem Circle zugeordnet werden.

Die Circles sind leicht erstellt und übersichtlich angeordnet. Die Einteilung, welche Informationen mit welchen Gruppen geteilt werden, ist unkompliziert und insgesamt sehr benutzerfreundlich. Ein Plus an User-Freundlichkeit.

Und Google+ hat eine Funktion, die es bei Facebook nicht gibt: Following. Damit ist es möglich, Personen auf Google+ zu folgen, ohne sie als Freund führen zu müssen. Sehr “twitterlike”.

Aus „gefällt mir“ mach „+1“

Der „Gefällt mir“ Button von Facebook hat auch ein Pendant bei Google+ namens  „+1“. Hiermit wird die Zustimmung zu Internetinhalten gegeben und geteilt.

Nachrichtendienst „Sparks“

Besonderes Augenmerk hat Google auch auf einen integrierten Lieferdienst von Informationen gelegt, der sich „Sparks“ nennt. Werden Hobbies und Interessen angeben liefert Google+ Webinhalte und Neuigkeiten zu diesen Themen. Diese Ergebnisse können wiederrum mit mehreren Kontakten aus dem Google-Netzwerk geteilt werden. Hier hat Google den Vorteil, dass es durch seine Angebote wie YouTube oder Google News bereits über die Tools verfügt und diese direkt integriert werden können.

Videochat „Hangout“, „Mobil“ und schneller Bilderupload

Weitere Tools des sozialen Netzwerks Google+ sind der Videochat „Hangout“, der es Usern ermöglicht mit bis zu 10 anderen Usern einen Videochat zu führen. Oder das Tool „Mobil“, bei dem bei jedem Eintrag ins Google+ Netzwerk auch der derzeitigen Standort des Users angeben werden kann. Weiters gibt es einen „Sofort-Bilderupload“ bei dem Google mit Erlaubnis des Nutzers am Handy gemachte Fotos sofort in ein privaten Online-Album ladet, auf das von allen Geräten zugegriffen und mit anderen Nutzern geteilt werden kann.

Der mobile Zugriff auf Google+

Via Android und Web-App kann Google+ unterwegs genutzt werden. Eine Google+ App für die iOS-Geräte wie iPhone oder iPad ist bereits bei Apple eingereicht und wartet noch auf die Freigabe.

Persönliche Eindrücke

Google Plus ist der ambitionierte Versuch von Google dem sozialen Netzwerk-Riesen Facebook User abzuringen. Durch die Konkurrenz in den sozialen Netzwerken verspricht sich Google mehr Nutzer auf den eigenen Seiten und damit wertvolle Werbeanzeigen schalten zu können.

Nach der Nutzung von Google+ in der Testphase kann nicht behauptet werden, dass Google die Welt der sozialen Netzwerke neu erfunden hat, aber durch einige Neuerungen und anspruchsvolles Design, ein benutzerfreundliches und damit attraktives soziales Netzwerk geschaffen hat.

Im Bereich Datenschutz hat sich Google, insbesondere in Anbetracht der zahlreichen Facebook-Debatten der letzten Zeit, viel Mühe gegeben. Beispielsweise können Nachrichten, die an bestimmte Circle verschickt werden, so gesperrt werden, dass die Informationen nicht einfach so weiterverbreitet werden können. Es ist offensichtlich, das Google um Transparenz bemüht ist und den Nutzern genau zeigen will, was mit ihren Daten passiert.

Gespannt sein darf man darauf, welche Möglichkeiten Unternehmen auf Google+ vorfinden werden um ähnlich wie bei Facebook das Medium als Werbe- und Absatzkanal benutzen zu können. Wann Unternehmensauftritte möglich sein werden ist noch nicht absehbar.

An vielem wird noch gearbeitet und die Entwicklung scheint noch lange nicht abgeschlossen. Was Google+ wirklich sein wird, ist sicherlich erst in den nächsten Monaten zu erfahren. Aber eines ist sicher: Google hat mit Google+ schon vieles richtig gemacht und wird ein ernst zu nehmender Konkurrent zu Facebook. Und man darf auch darauf gespannt sein was Facebook dem neuen sozialen Netzwerk von Google entgegenzusetzen hat.

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Die Web 2.0 Falle – Wie Unternehmen in sozialen Netzwerken scheitern

30.05.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke, Strategie Keine Kommentare »

Soziale Netzwerke sind in aller Munde und werden Unternehmen als Wunder-Marketinginstrument angepriesen. Die Herstellung ist kostenlos, die mögliche Zielgruppe riesig und es bieten sich immer mehr Firmen an, den gesamten Social Media Auftritt für ein Unternehmen zu gestalten und auch zu führen. Doch im Web 2.0 lauern Gefahren und mit einer fehlenden Strategie oder falscher Beratung kann der erfolgreich gedachte Social Media Auftritt zur PR Katastrophe ausarten.

Social Media und seine Sprachkatastrophe

Die Wahl der Social Media Plattformen auf denen ein Unternehmen aktiv ist muss gut durchdacht sein. Je nachdem ob man sich mit Firmen vernetzen will, Recruiting betreibt oder mit seiner Zielgruppe interagieren will, es ist jeweils ein anderes Netzwerk relevant. Und mit der Wahl des Netzwerkes ist auch die Wahl der Form und Sprache wichtig. Das Web 2.0 dient nicht als Sprachrohr für Newsletter und Werbebotschaften sondern vielmehr als Kontaktpunkt zum Unternehmen. Hier muss darauf geachtet werden einen Umgangston zu wählen der zu Interaktion anspornt und nicht zum Wegklicken.

Problematisch und mit großen negativen Auswirkungen für das Marken- oder Unternehmensimage sind gefälschte Texte im Web 2.0. Immer wieder gibt es Beispiele bei denen die Internetcommunity aufdeckt dass Texte von vermeintlichen Privatpersonen eigentlich von Unternehmen zur Werbung geschrieben wurden. Wie zum Beispiel das Online-Shoppingportal des Unternehmens T-Online, welches seine Kunden mit gefälschten Kundenbewertungen in die Irre führte. Als bekannt wurde, dass das Unternehmen eine Agentur beauftragt hatte um gefälschte Kundenrezensionen zu verfassen, gefährdete es seine gesamte Online-Reputation und Glaubwürdigkeit.

Es geht nicht um die Möglichkeiten der Beeinflussung im Web 2.0, es geht darum dass Unternehmen durch das Web 2.0 die Chance haben direkt mit der Zielgruppe in Verbindung zu treten und Rückmeldungen zu bekommen. Der oberste Grundsatz ist hier Authentizität.

Vermeintliche Alleskönner

Einer der größten Fehler die Unternehmen im Bezug auf ihre Web 2.0 Aktivitäten machen, ist den gesamten Bereich der sozialen Netzwerke an eine externe Firma zu übergeben. Unternehmen sollten kritisch mit Angeboten umgehen, die einen erfolgreichen Web 2.0 Auftritt versprechen ohne dabei personelle Ressourcen des Unternehmens zu benötigen. Firmen die meinen sie könnten den Web 2.0 Auftritt als externe Firma meistern, haben die Grundregeln des Web 2.0 nicht verstanden und können so auch nicht als Experten herangezogen werden.

Abgabe von Kompetenzen ja, aber das Unternehmen muss trotzdem personelle Ressourcen für den Online-Auftritt zur Verfügung stellen. Die User erwarten sich über die sozialen Medien mit dem Unternehmen in Kontakt treten zu können und wenden sich ab wenn sie merken dass dies nicht der Fall ist.

Möglicher Erfolg im Web 2.0

Die Chancen und Möglichkeiten des Web 2.0 sind kein Schwindel. Noch nie war es für Unternehmen möglich durch ein kostenloses Medium so eine große Zielgruppe zu erreichen wie durch die sozialen Netzwerke. Zusätzlich sind die Leute in sozialen Netzwerken aktiv beteiligt und interagieren gerne wenn ihnen etwas gefällt oder sie nach ihrer Meinung gefragt werden. Das Web 2.0 ermöglicht es Unternehmen mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten und sie noch mehr an das Unternehmen zu binden. Dazu bedarf es aber einer Strategie für den gesamten Online-Auftritt eines Unternehmens und auch personelle Ressourcen. Social Media Berater können einen Teil der Arbeit im Web 2.0 übernehmen, es muss aber jemand vom Unternehmen Zeit investieren um teilweise Beiträge abzusprechen und auch auf den Plattformen zu interagieren.

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Das Web 2.0 als Online-Visitenkarte für Unternehmen

7.03.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke, Strategie Keine Kommentare »

Der Online-Auftritt ist die virtuelle Visitenkarte eines Unternehmens. Die Online-Reputation eines Unternehmens wird aber nicht mehr nur noch durch vom Unternehmen gezielt gesetzte Informationen geformt, sondern entsteht auch in Foren, sozialen Netzwerken, Blogs etc. In den neuen sozialen Medien tauschen sich User bereits über Unternehmen und Produkte aus und der Trend ist ansteigend Durch die immer steigende Bedeutung des Internets für die Wahrnehmung und das Image von Unternehmen und Marken ist ein umfangreiches Online-Monitoring für ein erfolgreiches Auftreten im Internet von großer Bedeutung. Nur durch das Bewusstsein wo und wie das Unternehmen im World Wide Web präsentiert und kommentiert wird, kann eine erfolgreiche Online-PR betrieben und eine gute Online-Reputation für das Unternehmen geschaffen werden.

Online-Monitoring führt zu guter  Online-Reputation

Jedes Unternehmen sollte damit beginnen ein Online-Monitoring durchzuführen und herauszufinden, was bereits über die Firma oder die Marke im Internet und in den Sozialen Netzwerken geredet wird und wie sich das Unternehmen selbst im Internet präsentiert. Durch eine Bestandsaufnahme kann in weiterer Folge das Unternehmensprofil geschärft werden und die Online-Visitenkarte den Interessen und Zielen des Unternehmens angeglichen werden.

Social Media Bereich nicht komplett auslagern

Durch die steigende Bedeutung von Social Media und auch die Ressourcenbeanspruchung einer gelungenen Internetpräsenz, wollen immer mehr Unternehmen den gesamten Social Media Bereich an externe Firmen abgeben. Die Einbeziehung von Experten und deren Stütze im Aufbau und richtigen Umgang mit den sozialen Plattformen ist auf jeden Fall sinnvoll für die Gestaltung einer erfolgreichen Internet-Präsenz, von der kompletten Abgabe des Social Media Bereichs sollte aber Abstand genommen werden. Im Web 2.0 geht es um Authentizität und die Nähe zum Kunden. Den gesamten Social Media Bereich eines Unternehmens an Betriebsfremde abzugeben ist daher ein großer Fehler, den viele Unternehmen schon mit schlechter Public Relations büßen mussten. Anbieter solcher Gesamtpakete für den Social Media Bereich, sollten deshalb mit Vorsicht betrachtet werden, weil Sie damit zeigen, dass sie die Grundprinzipien des Web 2.0 selbst nicht verstanden haben.

MitarbeiterInnen beeinflussen die Online-Visitenkarte

Für einen professionellen Web-Auftritt und einer ausgereiften Online-Visitenkarte müssen auch die MitarbeiterInnen als Faktor berücksichtigt werden. So wie auch in jedem Unternehmen jeder Mitarbeiter seine persönliche Visitenkarte hat, das Firmenlogo aber auf jeder Karte das Selbe ist, so ist es auch beim Online Auftritt wichtig darauf zu achten, dass das Gesamtimage des Unternehmens in den unterschiedlichen Sozialen Netzwerken und Online-Seiten widergespiegelt wird. Die MitarbeiterInnen müssen sich als Teil des Ganzen sehen und bei ihrem Agieren im Internet beachten, dass sie auf Plattformen wie Xing und durch Kommentare in Facebook, dem Unternehmen zugerechnet werden und damit auch einen Einfluss auf die Online-Reputation des Unternehmens haben.

Kommunikationsstrategie zum Erfolg

Für Unternehmen ist die Erarbeitung eine Kommunikationsstrategie, die auch eine Social Media Strategie beinhaltet, anzuraten. Nur durch klare Ziele, Aufgabenverteilung, ein Reaktionsschema und Guidelines für den Social Media Umgang im Unternehmen kann ein einheitliches und erfolgreiches Image und damit eine erfolgreiche Online-Reputation für ein Unternehmen geschafft werden.

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E-Mail: das Neue alte Medium

16.11.2010 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke 1 Kommentar »

Seit letzter Woche häufen sich die Spekulationen über die Auswirkung der Ankündigung von Facebook einen eigenen Email-Dienst anzubieten. Ob es den bisher etablierten Email-Anbietern wie Hotmail, Yahoo-Mail oder etwa Gmail (die nach eigenen Angaben jeweils zwischen 100 bis 300 Millionen Nutzer haben) den Rang ablaufen kann sei dahingestellt.

Email ist durch Social Media nicht klein zu kriegen

Klar wird durch Facebooks Interesse an Email-Diensten dass das Medium “Email” eine fixe Größe des Internet-Himmels ist und bleibt. Beim Aufkommen der Social Media Netzwerke wurde das Email oftmals totgesagt, da es durch die Sozialen Netzwerke vermeintlich abgelöst werden könnte. Nach dem sich dieser Trend aber nicht zeigt und nun sogar Facebook auf die Email-Dienste aufspringt ist klar bewiesen: Das Email ist alles andere als out-dated.

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Facebook ist nicht alles

4.11.2010 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke 2 Kommentare »

Ein Blick auf andere soziale Netzwerke

Aus österreichischer Sichtweise umfasst das Social Web mehrere soziale Netzwerke, mit dem allumfassenden Marktführer Facebook an der Spitze. Ein kurzer Blick jedoch in andere Regionen der Welt, beziehungsweise auch zu unseren europäischen Nachbarn zeigt, dass Facebook nicht immer marktführend ist beziehungsweise oftmals starke Konkurrenten hat.

Während in Westeuropa und Nordamerika Facebook klar den Markt beherrscht, gibt es in anderen Regionen der Welt soziale Netzwerke die den uns bekannten Netzwerken Konkurrenz machen. So zählt zum Beispiel das soziale Netzwerk QQ in China 300 Millionen User und ist damit das größte Netzwerk der Welt, das auch eine englischsprachige internationale Seite betreibt.

Social Media Konkurrenz in europäischen Mitgliedstaaten

Auch in den östlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union stehen Soziale Netzwerke in Konkurrenz mit den bei uns verbreiteten sozialen Netzwerken wie MySpace oder Facebook. In Polen etwa ist Nasza Klasa, mit nach eigenen Angaben 21 Millionen registrierte Nutzern, klar stärker als Facebook. Weiters gibt es Hi5 welches in Südamerika aber auch in europäischen Mitgliedstaaten wie Portugal, Rumänien, Griechenland und Spanien großen Anklang findet. Hi5 will dabei als soziales Netzwerk mit Spaßfaktor punkten, indem es seinen Nutzer auch Spielmöglichkeiten und Video-Tools anbietet. Das Konzept scheint gut angenommen zu werden und Hi5 lag 2009 an Platz drei der sozialen Netzwerke mit den höchsten User-Zahlen.

In Russland gibt es das Pendant zu Facebook namens V-Kontakt, welches alleine vom Layout schon sehr stark an Facebook angelehnt ist, oder das soziale Netzwerk Odnoklassniki welches auch viele User in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion zählt.

Weltkarte des Web 2.0

Worldmap of Social Media
Der Blogger Vincenzo Consenza hat Ende 2009 eine Weltkarte erstellt die eine Übersicht über die unterschiedliche Nutzung von Sozialen Netzwerken auf der Welt geben soll.



Neue Absatzmärkte durch das Web 2.0

In Österreich und Deutschland hat Facebook unter den Sozialen Netzwerken klar die Nase vorne. Will sich aber ein Unternehmen in anderen Absatzmärkten etablieren so ist ein Blick auf die unterschiedlichen sozialen Netzwerke auf jeden Fall ratsam. Auch hier gilt, die unterschiedlichen Netzwerke anzusehen und auf Basis einer Social Network Strategie die geeigneten Kanäle auszuwählen.

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Das Social Web ist weiblich!

11.08.2010 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Frauen widmen Social Networks deutlich mehr Zeit als Männer und werden dies in Zukunft sogar noch ausgedehnter tun. Das zeigt eine aktuelle weltweite Untersuchung von comScore. “Der Trend betrifft alle Länder und alle Altersgruppen. Sogar Frauen ab 55 wenden genauso viel Zeit wie junge Frauen für Social Media auf, sobald sie diese einmal für sich entdeckt haben”, berichtet Studienautorin Linda Abraham.

Mehr auf pressetext.com.

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