Die Online Reputation als zentraler Bestandteil für die erfolgreiche Jobsuche

9.08.2011 Gespeichert in Allgemein, Personalmanagement, Reputation Keine Kommentare »

Social Media Reputation und online ReputationDie Sommerzeit bedeutet für viele frisch gebackene MaturantInnen auch den Beginn der Bewerbungsphase. Neben der Wichtigkeit einer professionell gestalteten Bewerbung wird aber auch die Online Reputation, welche Informationen über potentielle BewerberInnen im Internet gefunden wird, immer bedeutsamer. Firmen suchen gezielt nach KandidatInnen, die sich in sozialen Netzwerken bereits aktiv sind und in diesen auch geschickt agieren. Zunehmend wird von Personalabteilungen die Online-Reputation von BewerberInnen für die Personalentscheidungen herangezogen und kann entscheiden, wer überhaupt zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen wird.

Zunahme des Online Recruitings

Die Online Reputation als zentrales Kriterium von BewerberInnen wird bereits von vielen Personalabteilungen vor den Bewerbungsgesprächen überprüft. 21 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen laut der Studie „Recruiting Trends 2011“ bereits das soziale Netzwerk Xing zur Informationssuche über BewerberInnen, fast 10 Prozent nutzen Facebook und 8 Prozent StudiVZ für die Informationssuche. Und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich verstärken. Dadurch ist es für BewerberInnen wichtig, sich auch um das Employee Branding zu kümmern, also gezielt daran zu arbeiten sich als interessanten potenziellen Angestellten im Internet zu positionieren.

Sprachwahl und Auftritt im Web 2.0

Die Kunst liegt darin, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein und sich über Themen auszutauschen, um dem potentiellen Arbeitgeber zu vermitteln, mit neuen Medien und Technologien vertraut zu sein und dabei den Austausch im Web 2.0 auf einem niveauvollen Level zu halten. Das heißt man sollte ein freundliches Profilbild wählen auf dem man zu erkennen ist, korrekte Umgangsformen nutzen und grammatikalische Fehler vermeiden. Jeder Bewerber sollte zudem ein Auge darauf haben, dass keine kompromittierenden Fotos oder Beiträge über einen selbst im Internet auftauchen und regelmäßig den eigenen Namen „googeln“.

Soziale Netzwerke als Qualifikation

Arbeitgeber suchen gezielt nach Personen die mit neuen Technologien umgehen können. Für die Vermittlung sollten potentieller BewerberInnen zumindest in einem sozialen Netzwerk aktiv sein. Für die berufliche Vernetzung im deutschsprachigen Raum eignet sich besonders das Netzwerk Xing, in welchem auch viele Unternehmen und Personalsucher aktiv sind. Durch einen gezielten Auftritt im Web 2.0 kann man anderen BewerberInnen einen Schritt voraus sein. Seit einigen Wochen ist auch das Netzwerk Google+ online, zu dem man momentan in der Testphase des sozialen Netzwerkes noch von einem anderen Nutzer eingeladen werden muss.

Potenzielle Arbeitgeber kontaktieren

Die meisten Firmen sind bereits in einem der sozialen Netzwerke vertreten. Potentiellen BewerberInnen haben die Möglichkeit auf Facebook Fan der Unternehmensseite zu sein, den Twitter Feed zu abonnieren oder auf Xing mit Entscheidungsträgern in Kontakt zu treten. Der Bewerber hat hier die Chance weitere Informationen über das Unternehmen zu erhalten und kann gleichzeitig bereits Interesse und Engagement für die Firma unter Beweis stellen.

Online Image durch Diskussionen und Foren formen

Die meisten sozialen Netzwerke haben die Möglichkeit über Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Hier kann man seine Interessen darstellen und Engagement für gewisse Bereiche zeigen. Viele Arbeitgeber werden durch solche Diskussionsbeiträge auf BewerberInnen aufmerksam. Wenn man in einem gewissen Themenfeld immer wieder etwas Interessantes und vor allem Relevantes zu sagen hat, so könnte auch ein Blog zu diesem Thema geführt werden.

Sicherheitseinstellungen und Monitoring

Die Online Reputation und die im Netz auffindbaren Informationen können bei Unachtsamkeit einen großen Schaden im Bewerbungsprozess und für die weitere Karriere anrichten. Um dem vorzubeugen, muss unbedingt ein regelmäßiges Monitoring der im Internet auffindbaren Informationen betrieben werden. Bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing sollte man auch auf jeden Fall die Sicherheitseinstellungen des eigenen Kontos überprüfen und dadurch gezielt entscheiden, mit wem man welche Inhalte teilen möchte.

Durch einen bedachten Umgang mit den sozialen Netzwerken und dem Web 2.0 können BewerberInnen nicht nur Fehler und Peinlichkeiten vermeiden, sondern auch bewusst Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen und sich als geeigneter Kandidat positionieren. Der erfolgreichen Jobsuche und einer erfolgreichen Karriere steht mit einer guten Online Reputation nichts mehr im Weg.

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Online Reputation beeinflusst die Kaufentscheidung von Konsumenten

21.06.2011 Gespeichert in Allgemein, Reputation Keine Kommentare »

Social Media KanäleDie Online Reputation, also der gute oder schlechte Ruf eines Unternehmens, hat mit dem Wachstum von sozialen Netzwerken, Bewertungsplattformen und der Herausbildung der aktiven Internetuser an großer Bedeutung gewonnen. Mehrere Studien zeigen, dass der Online-Ruf eines Unternehmens oder eines Produktes die Kaufentscheidung des Konsumenten stark und oftmals auch negativ beeinflusst.

Bewertungsplattformen beeinflussen Reputation

Stellen Sie sich vor Sie wollen sich einen neuen Drucker anschaffen. Um verschiedene Produkte in einer ähnlichen Preisklasse miteinander zu vergleichen recherchieren Sie Vorteile und Nachteile im Internet. Nach abwägen der Vor- und Nachteile favorisieren Sie einen Drucker. Bei einer weiteren Recherche finden Sie neben positiven auch zwei negative Rezessionen über Fehleranfälligkeit und einen negativen Blogeintrag über die Unfähigkeit der Service-Abteilung der Druckermarke. Auch wenn Sie sich denken es handelt sich hier um Einzelfälle, ein negatives Image bleibt dennoch haften. Sie werden sich wahrscheinlich wieder an den Anfang ihrer Recherche begeben und noch einmal die anderen Drucker überprüfen.

Verschiedene Studien unterstreichen die Bedeutung der Online Wahrnehmung von Unternehmen. Bei der Studie „Social Media Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet 2011“ gaben bereits 68,8 Prozent der Befragten an, dass ihnen Informationen aus dem Internet wichtig oder sehr wichtig für eine Kaufentscheidung sind. Weiters messen mehr als die Hälfte der Befragten Produktbewertungen im Internet eine wichtige oder sehr wichtige Bedeutung für ihre Kaufentscheidung zu.

Der gute Ruf als wichtiger Faktor für Unternehmen

Schon seit langem gilt der gute Ruf als eines der wichtigsten immateriellen Güter eines Unternehmens. Weltweit agierende Unternehmen wie etwa der finnische Riese Nokia bekennen sich schon lange dazu dass die Online Reputation für das Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und investieren viel Geld in Markenbildung. Für eine positive Online Reputation ist Monitoring essentiell. Nur mit einer ständigen und flächendeckenden Beobachtung der Beiträge und Diskussionen über die eigene Marke und das Unternehmen kann ein positives Image gepflegt und auf negative Kommentare oder Bewertungen reagiert werden.

Produktempfehlung durch User im Web 2.0

Im interaktiven Web 2.0 bewerten die User nicht nur Produkte, sondern übernehmen auch aktive Rollen in den Entscheidungen wie etwa Empfehlungen für das Produktsortiment. Ein Beispiel für ein positives Engagement der User das in einem Marketingerfolg gipfelte war etwa bei den Onionrings der Schweizer Firma Zweifel zu sehen. In  Facebook hatte sich eine Gruppe mit 12000 Mitgliedern gegründet die sich die Wiedereinführung der vor 14 Jahren aus dem Sortiment genommenen Zwiebelring-Chips der Firma wünschten. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Firma die Chips wieder produziert und bei der neuerlichen Markteinführung waren sie in kürzester Zeit ausverkauft. Ein positives Beispiel das zu einer positiven Reputation des Unternehmens geführt hat, da es die Fans zufrieden stellen konnte und so die Kunden stärker ans Unternehmen binden konnte.

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Das Web 2.0 als Online-Visitenkarte für Personen: Sehen und gesehen werden.

4.05.2011 Gespeichert in Allgemein, Personalmanagement, Reputation Keine Kommentare »

Viele Unternehmen haben bereits realisiert, dass sie im Web 2.0 aktiv werden müssen, da bereits über das Unternehmen oder ihre Marke in den sozialen Netzwerken gesprochen wird. Doch auch für Personen wird es immer wichtiger ihre Online-Reputation, also das was über sie online sichtbar ist und über sie gesagt wird, zu beobachten. Mehrere kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, dass das „Googeln“ von Menschen immer stärker zunimmt. Personen müssen sich deshalb intensiver mit den von ihnen auffindbaren Informationen auseinandersetzen um keine negativen Effekte im Berufs- und Alltagsleben zu haben.

Zunahmen des Online-Recruiting

Immer mehr Menschen holen sich online Informationen über Personen die sie eben kennengelernt haben, zu deren Vortrag sie gehen oder die sie bei einem Geschäftsessen treffen werden. Eine besondere Zunahme der Informationsbeschaffung im Internet ist im Bewerbungsprozess zu beobachten. Die Studie „Recruiting Trends 2010“ zeigt, dass bereits ein Drittel der Recruiter und Personalabteilungen im deutschsprachigen Raum Informationen im Internet nutzen, um sich ein besseres Bild über BewerberInnen zu machen. Bei uns in Europa spielt das Web 2.0 für das Recruiting bereits eine starke Rolle. Richtet man den Blick aber nach Amerika, das in Online-Trends Europa immer ein paar Jahre voraus ist wird klar, dass dieser Trend auch bei uns noch stärker zunehmen wird.

Online-Reputation beobachten und schärfen

Um zu sehen welche Informationen über einen selbst im Internet zu finden sind gibt es einige kostenfreie Monitoring-Tools , die mit relativ geringem Aufwand betrieben werden können, selbständig arbeiten und damit einen aktuellen Überblick über die Eigendarstellung im Web geben. Ziel des Monitorings ist es eine professionelle und themenbezogene Darstellung zu schaffen. Negativbeispiele wie kompromittierende Fotos oder negative Kommentare lassen sich immer häufiger finden und können zu einer Nichteinstellung oder zu einem schlechten Image führen. Erst indem man sich durch regelmäßiges Monitoring der Eigendarstellung im Internet bewusst wird, kann darauf reagiert werden und das Online-Image positiv umgestaltet werden. Durch gezielte Informationen kann der Online-Auftritt zur positiven Online-Visitenkarte werden.

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