Crowdsourcing: Innovationskraft durch Einbindung der Online Community

26.09.2011 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Social Media - vernetzte Welt © imageteam - Fotolia.comCrowdsourcing ist untrennbar mit den Chancen des Web 2.0 verbunden und ist einer der Gründe warum soziale Netzwerke für Unternehmen ein riesiges Potenzial darstellen. Crowdsourcing ist ein relativ junger Begriff  eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition gibt es noch nicht. Unter Crowdsourcing versteht man gemeinhin die Nutzung von Menschenmassen und hier speziell im Internet und sozialen Netzwerken für Feedback, Ideensammlung oder Designvorschlägen zu Produkten, Marken oder Unternehmen. Das Web 2.0 bietet hier die Chancen KundInnen oder Interessierte zu Produkten oder Ideen eines Unternehmens zu befragen, oder sogar Unternehmensaufgaben wie Innovationsentwicklung an die breite Masse auszulagern. Beispiele hierfür gibt es genug, bei denen Crowdsourcing bereits erfolgreich betrieben wird und es einen Mehrwert für das Unternehmen und gutes Feedback der Online Community gibt.

Beispiele von erfolgreichem Crowdsourcing

Viele Unternehmen nutzen bereits die Chancen des Crowdsourcing und lassen KundInnen und Interessierte im Internet darüber diskutieren welche Schokoladensorte etwa neu eingeführt werden sollte, welche Düfte in der Duschgel-Reihe noch fehlen oder welche technischen Leistungen einer Automarke verbessert werden müssten. Der Schokolade Hersteller Rittersport hat zum Beispiel ein erfolgreiches Crowdsourcing-Projekt unter dem Titel „Blog-Schokolade“ durchgeführt. User konnten Online Vorschläge für neue Sorten, den besten Vorschlag bestimmen und diese Schokoladesort wurde dann produziert. Die gewählte Sorte „Cookies and Cream“ wurde über Online  und spezielle Vertriebskanäle zum Verkauf angeboten und war nach 3 Monaten restlos ausverkauft. Nach einer Umfrage von Rittersport war die Aktion ein voller Erfolg. 67 Prozent der befragten User fanden die neue Sorte „super lecker“ und 95 Prozent der Befragten fanden die Aktion sehr gut und befürworteten ähnliche Aktionen in der Zukunft durchzuführen. Rittersport hat auf seiner Facebook Seite mittlerweile fast 60.000 Fans.

Ein weiteres Beispiel für eine Art von erfolgreichem Crowdsourcing ist die auf den künstlerischen Bereich bezogene Seite Kickstarters. Unter dem  Motto „Fund and Follow Creativity“ ist es eine Plattform, bei der User Projekte aus dem künstlerischen Bereich mit kleinen oder großen Spenden finanziell unterstützen und damit ermöglichen können. Die oftmals schwierige Aufgabe der Finanzierung von Kunstprojekten wie etwa eine Konzertreihe, CD-Produktion, Romanveröffentlichung u.s.w. wird hier von anderen Usern unterstützt, die bei egal welcher Spende auch einen Rabatt oder irgendeinen Anreiz bekommen. Laut eigenen Angaben lukriert Kickstarters bereits 1 Million Finanzierungsversprechungen („pledges“) pro Woche.

Auch in Österreich gibt es ähnliche Projekte die Online Spenden für Projekte sammeln. Ein Beispiel ist etwa die Plattform respekt.net, die Initiativen der Zivilgesellschaft vorstellt und eine Unterstützungsmöglichkeit bietet. Hier werden Projekte mit gesellschaftspolitischem Ansatz gefördert und es konnten bereits über 150 000 Euro lukriert, und einige Projekte damit  umgesetzt werden.

Optionen des Crowdsourcing: vom Ideenwettbewerb zum Crowdfunding

Es gibt mehrere unterschiedliche Formen der Massenmobilisierung im Internet, die alle unter dem Überbegriff Crowdsourcing zusammengefasst werden. Darunter fällt zum Beispiel der Ideenwettbewerb, bei dem User Ideen zu einem Thema oder Produkt liefern können und das beste Ergebnis prämiert und meist auch umgesetzt wird. Ein Beispiel dafür ist die bereits beschriebenen Aktion von Rittersport. Auch ein Begriff unter den Aktionen fallen ist die „Mass Costumization“, in der Massenproduktion mit Einzelbestellungen und individueller Anpassung verbunden wird. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen mymuesli.com, wo KundInnen online ihr Bio-Müsli mit gewünschten Bestandteilen zusammenstellen und sich liefern lassen können. Eine weitere Kategorie ist die „Open Innovation“, bei der Unternehmen die Community nutzen um neue Ideen, Einsparpotenziale oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Außerdem gibt es noch die Kategorie des Crowdfunding bei der User Projekte unterstützen oder finanzieren, wie bei den bereits beschriebenen Projekten wie kickstarters.com oder respekt.net.

Kritik zum Hipe um das Crowdsourcing

Auch wenn Crowdsourcing bereits als die neue Form der Partizipation von einer breiten Öffentlichkeit gefeiert wird, gibt es auch vermehrt Kritik an der Nutzung von Crowdsourcing. Neben den Möglichkeiten der Einflussnahme auf Entscheidungen der Lieblingsfirma oder Marke, werden Nutzer beim Crowdfunding  zu kostenlosen Arbeitskräften, so die am häufigsten geäußerte Kritik. Wenn eine Firma ihre KundInnen Verpackungsdesign, Geschmacksrichtungen oder Problemlösungen entwickeln lässt, so werden hier Unternehmensbereiche schlicht ausgelagert und dies geschieht meist kostenlos. Weiters wird kritisiert, dass durch die Auslagerung dieser Unternehmensbereiche auch Arbeitsplätze im Unternehmen verloren gehen können.

Das Crowdsourcing bewegt sich zwischen Innovation für den Kundenkontakt und Kundenfeedback und einem möglichen fahlen Beigeschmack, wenn das Engagement der KundInnen von Unternehmen ausgenutzt wird. In welche Richtung es sich schlussendlich entwickelt, wird erst in einigen Jahren ersichtlich sein. Beispiele wie Kickstarters oder respekt.net zeigen aber, was für Vorteile im Online Crowdsourcing stecken und was für Möglichkeiten die Interaktion mit der Online Community beinhaltet.

AddThis Social Bookmark Button

Social Media puscht Events und Kleinkunstprojekte

11.01.2011 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur 1 Kommentar »

Social Media - Kunst und Kultur - © Actomic - Fotolia.comDer Kunstbereich in Österreich und Deutschland ist meist unterfinanziert und darunter leiden vor allem kleinere Initiativen und Projekte. Das Social Web bietet die Gelegenheit Events, Projekte und Ausstellungen einem großen Publikum zu präsentieren. Das meist unterfinanzierte Straßen- und Theaterkunstfestival in Graz etwa, hat eine Facebook-Seite mit über 1500 Fans. Die Facebook-Seite bietet dem Festival die Gelegenheit über Neuigkeiten und anstehende Events zu informieren ohne kostenintensive Werbung betreiben zu müssen.

Vom Snowboardcontest bis zur klassischen Musik

Der in Tirol stattfindende und weltweit bekannte Snowboardevent „Air and Style“ ist natürlich auch auf Social Media Seiten vertreten. Die Facebook Seite des Events zählt über 8000 Fans und der Event ist weiters noch auf Twitter vertreten und es gibt einen eigenen Blog dazu. Auch Veranstaltungen mit klassischer Musik und hohem Bekanntheitsgrad sind mittlerweile in den Social Media Netzwerken vertreten. Etwa die weltbekannten Salzburger Festspiele sind auf Facebook mit einer eigenen Seite in Deutsch und Englisch vertreten. Viele KünstlerInnen der Salzburger Festspiele vermarkten sich auch über MySpace, YouTube, Facebook & Co.

Im Social Web für die gute Sache

Auch für NGOs, Vereine und wohltätige Organisationen bietet das Web 2.0 die Chance AnhängerInnen, Gäste und PartnerInnen zu finden. Zum Beispiel der Verein „life goes on“ der jährlich bei einer Gala Personen ehrt, die trotz schwerster Schicksalsschläge unglaubliches in ihrem Leben geleistet haben, ist seit neuestem auch bei Facebook vertreten: www.facebook.com/lifegoeson.at. Hier bietet sich die Möglichkeit immer neue Informationen hineinzustellen und alle am Projekt Interessierte zu erreichen und auch den PreisträgerInnen noch einmal eine Plattform zu geben um sie zu ehren.

Jeder einzelne Fan zeigt durch das Anklicken „das mag ich“ auf Facebook all seinen Freunden, dass er diesen Event unterstützt bzw. auch besucht und macht damit automatisch Werbung bei all seinen FreundInnen. Damit haben kleinere und nicht stark finanzierte Festivals, Initiativen und Events die Chance auf sich aufmerksam zu machen, ohne teure Zeitungsannoncen oder Plakate finanzieren zu müssen.

Social Media Seiten für Veranstaltungen

Facebook ist auch im Eventmanagement eine stark genutzte Seite über seine Freunde eine Veranstaltung zu bewerben. Durch die Bekannten der eigenen Freunde kann so die Ankündigung der Veranstaltung in Windeseile viele Menschen erreichen. Auch Blogs erfreuen sich großer Beliebtheit, müssen aber auch kontinuierlich mit Informationen, Bildern und anderen Medien aktualisiert werden. Wenn man einen Blog schafft, so sollte dieser auf allen anderen Seiten verlinkt sein und die Besucher für detaillierte Informationen den Blog aufsuchen können. Twitter kann genutzt werden um mit anderen Usern zu Themen zu diskutieren bzw. auch um auf Vernissagen und Events hinzuweisen. Hat man Filme oder Musik anzubieten so eignet sich YouTube und MySpace zur Eigenvermarktung. Generell empfiehlt es sich auch länderspezifische Social Media Seiten für Veranstaltungsmanagement anzuschauen und herauszufinden ob es nicht zu dem spezifischen Thema noch andere Angebote gibt.

AddThis Social Bookmark Button

“Klein”- Kunst im Web 2.0

20.12.2010 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur Keine Kommentare »

Kunst im Web 2.0 - Social Media ConsultingDer Bekanntheitsgrad von KünstlerInnen entscheidet oft darüber ob sie von ihrer Kunst leben können oder nicht. Mit der Entstehung der Web 2.0 Angebote sind neue Chancen für die Eigendarstellung und Selbstvermarktung von KünstlerInnen entstanden, die kostengünstig genutzt werden können.

Vor allem noch unbekannte KünstlerInnen sollten die Möglichkeiten der Social Media Plattformen für sich verwenden.

Eigen-Vermarktung durch Social Media

Oftmals fehlt es KünstlerInnen trotz immenser Begabung an Bekanntheit. Das Social Web bietet die Möglichkeit seine Kunstwerke, Bilder, T-Shirts usw. einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, Fans zu gewinnen und auch seine Produkte über diverse Online-Plattformen zu verkaufen. Weiters bietet es die Chance mit bereits bekannten Leuten in Kontakt zu bleiben und über deren Freunde und Bekannte weitere Personen für seine Kunst zu interessieren.

Ein Positiv-Beispiel für einen gelungenen Webauftritt und die Nutzung von Social Media ist die gebürtige Österreicherin und Comiczeichnerin Anna-Maria Jung. Ihr Einstieg in das Web 2.0 begann mit der Erstellung eines Blogs, indem sie über ihre Erfahrungen und  Eindrücke schrieb und regelmäßig ihre neuesten Zeichnungen und Comics postete. Mittlerweile gibt es einen Blog, eine Website und eine ständig upgedatete Facebook-Seite und sie verkauft ihre Bilder und Designs auf diversen Internet-Plattformen. Die Comiczeichnerin versteht es auch ihre Seiten und Produkte zu bewerben und damit Fans und Kunden um sich zu scharen.

“Die Social Media Seiten wie Facebook bieten mir eine super Plattform um mich und meine Projekte den unterschiedlichsten Personen vorzustellen, und diverse andere Plattformen kann ich sogar nutzen um meine Kunst auf Postern oder etwa T-Shirts zu verkaufen. Das sind super Möglichkeiten ohne Kosten.” meint die Comic-Zeichnerin Anna-Maria Jung.

Der Auftritt im Web 2.0 ist zwar kostenlos aber auch zeitintensiv. Man muss sich darüber klar sein, dass man zwei bis drei Stunden pro Woche investieren muss um seine Seiten zu aktualisieren, seine Kunstwerke zu präsentieren und mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Bleibt man aber am Ball so hat man als KünstlerIn viele Möglichkeiten die es vor dem Web 2.0 noch nicht gab.

Neue Bühne für das Kabarett

Auch Kabarettisten haben schon längst das Web 2.0 für sich gewonnen. Auch hier bietet Facebook eine Ort für die Selbstdarstellung, ist aber bei weitem nicht die einzige Plattform. Vor allem für Kabarettisten sind Videos und Tonaufnahmen wichtig und damit ist auch MySpace, YouTube und der eigene Blog, auf den Hör- und Sehbeispiele gestellt werden können, zentral. Die Tiroler Comedians „Die Schienentröster“ (www.schienentroester.com) haben zum Beispiel eine MySpace-Seite mit Ausschnitten ihrer Kabaretts.

Die wichtigsten Social Media Seiten für Kunst und Kultur

Es gibt unzählige Webseiten auf denen die Eigenvermarktung betrieben werden kann. Spitzenreiter im Gebiet Kunst und Kultur sind die eigenen Blogs. KünstlerInnen, Initiativen, Projektinitiatoren können etwas auf Seiten wie blogger.com oder WordPress schnell und kostenlos einen Blog erstellen. Facebook ist auch im Kunstbereich eine gute Seite um mit Fans und Interessierten in Kontakt zu bleiben und neue Zielgruppen zu erreichen. Twitter kann genutzt werden um mit anderen Usern zu Themen zu diskutieren bzw. auch um auf Vernissagen und Events hinzuweisen. Hat man Filme oder Musik anzubieten so eignet sich YouTube und MySpace zur Eigenvermarktung. Generell empfiehlt es sich auch zusätzlich auf Google spartenspezifische Social Media Plattformen zu suchen und bei KünstlerInnen nachzuschauen wo sie vertreten sind, da es oftmals auch eigene Angebote für Künstlergruppen gibt.

AddThis Social Bookmark Button

Künstler und Social Media: eine perfekte Mischung

21.10.2010 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur Keine Kommentare »

Wenn man über Social Media und den Nutzen für Unternehmen redet, geht es immer um das Erreichen von neuen Zielgruppen und das Gewinnen von AnhängerInnen. Gerade im künstlerischen Bereich ist es oberstes Ziel Unterstützer und Fans zu gewinnen. Das Web 2.0 bietet dafür unzählige verschiedene Plattformen. Es gibt einige Punkte die bei einem Auftritt beachtet werden sollten und einige Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 von KünstlerInnen.

In der Social Media Welt geht es wie in der Standard-Arbeit von KünstlerInnen darum Menschen zu erreichen und Fans bekommen. Oft wird dabei im Zusammenhang mit Plattformen wie etwa MySpace oder YouTube der Wert solcher Social-Media-Fans diskutiert. Im traditionellen Kulturbusiness geht es darum sein künstlerisches Projekt unter die Leute zu bringen. 1.000 Fans auf MySpace, Facebook und Co. sind dabei 1.000 potentielle Kunden und jeder einzelne Fan ist auch gleichzeitig noch ein Multiplikator. Jeder dazu gewonnene Fan bewirbt automatisch die Künstler-Seite oder die Gruppe unter seinen Freunden. Vor allem für noch eher unbekannte KünstlerInnen bietet das Social Web eine billige und überzeugende Vermarktungschance.

Bei Social Media Seiten für Künstler gilt wie auch sonst in dem Bereich: ein bloßer Auftritt führt nicht direkt zum Erfolg. Vielfach wird das Problem begangen, Facebook und ähnliche Seiten mit Posts über sich und seine Kunst regelrecht zu überschwemmen. Dadurch werden Fans nicht dazu gewonnen sondern eher abgeschreckt. Auch hier gilt, der Blog oder die Fanseite sollte durchdacht sein und auf einer Social Media Strategie beruhen. Ziel ist es sich von der Masse der Künstler-Seiten abzuheben. Einige KünstlerInnen haben dies in der Vergangenheit bereits positiv vorgelebt.

Erfolgsgeschichten von KünstlerInnen: Lady Gaga und Co.

Die Sängerin Lady Gaga ist momentan in aller Munde. Ihre rasante Berühmtheit hat die skurille Sängerin und Interpretin zu großen Teilen auch dem Web 2.0 zu verdanken. Wie wenig andere versteht die Künstlerin die Tools von YouTube, MySpace und Co. für sich zu nutzen und mit ihren Fans in direktem Kontakt zu stehen. Die Fan-Seite von Lady Gaga auf Facebook zählt mittlerweile über 21 Millionen Fans. Vielfach sind auch eigene Social Media Angebote von KünstlerInnen entstanden. Die Gruppe „Rob and Kal“ hat mit ihrer Website Mubla 2.0 eine Beteiligungsmöglichkeit an ihrem kreativen Schaffen für Fans und andere Musiker geschaffen. Auf der Seite können Fans an der entstehenden Musik und an der CD mitarbeiten, indem sie die Musikentwürfe kommentieren und Anregungen geben. Durch die Umsetzung der Homepage und dem Slogan „Music made in Front of You“ hat die Gruppe schon einiges an Ruhm abbekommen.

Der britische Sänger Elvis Castello ist ebenfalls mit einem breiten Angebot auf Social Media aufgesprungen. Mit der Veröffentlichung seines Albums am 25. Oktober 2010 startet gleichzeitig ein Full-Stream seines Albums auf ColbertNation.com (colbertnation.com) und es sind einige Live-Übertragungen von Interviews und Aktionen geplant. Alle Aktionen gibt es auf der Website von Elvis Costello nachzulesen. Weiters betreibt der Künstler umfangreiche Seiten auf MySpace, Facebook, Twitter und Co. Allein die Idee gemeinsam mit der Albumveröffentlichung das Web 2.0 intensiv zu nutzen, hat ihm und seinem Album erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit gebracht. Auch deutschsprachige Künstler sind vermehrt im Social Web, wie etwa die Fan-Seite des österreichische Kabarettist Josef Hader die auf Facebook fast 35.000 Fans zählt. Oder die Facebook-Seite von Michael Niavarani mit über 122.000 Fans. Blogs werden auch immer wieder gerne in der Kunstszene genutzt um über gewisse Kunstrichtungen, Kunstkritik oder Vernissagen zu berichten. Dadurch kann ein Künstler öffentlichwirksam vorgestellt werden, wie etwa auf dem „Kunst-Blog – Digitale Vernissage“ der Vernissagen dokumentiert und gleichzeitig über die KünstlerInnen berichtet.

Schritte zum Erfolg mit Web 2.0

Für alle KünstlerInnen gilt, nur wer eine solide Fanbasis hat ist erfolgreich. Die Fans fordern die MusikerInnen durch die Optionen des Web 2.0 zu immer mehr Kommunikation und Interaktion. Das Social Web bietet dafür ideale Chancen, die auch kostengünstig von Jedermann genutzt werden können. Zentral ist dabei für KünstlerInnen bei ihrem Internetauftritt aktuell, erreichbar und kreativ zu sein. Auch KünstlerInnen müssen sich dafür eine Social Media Strategie überlegen und sich über die unterschiedlichen Kanäle für Musikvermarktung im Social Web und Möglichkeiten klar werden.

AddThis Social Bookmark Button