Der XING Talentmanager (XTM) eröffnet Personalern eine neue Dimension der Talentsuche

24.09.2012 Gespeichert in Allgemein, Personalmanagement, XING Keine Kommentare »

Die klassischen Headhunter bekommen bei Unternehmenskunden durch Produkte wie dem XING Talentmanager starke Konkurrenz.
Der XTM bietet effizienten und kostengünstigen Zugang zum größten Talentnetzwerk im deutschsprachigen Raum. Es handelt es sich um ein komplett neu entwickeltes Produkt für Personaler, das ihnen über eine speziell geschaffene Plattform Zugang zum größten Talentnetzwerk im deutschsprachigen Raum bietet.

Neben umfangreichen Such-, Filter- und Verwaltungsfunktionen ermöglicht der XTM erstmals eine effiziente und transparente Arbeit im Team: So können interessante Kandidaten samt internen Notizen und Arbeitsstatus in Projektordnern gesammelt und anderen Team-Mitgliedern zur Weiterbearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Da der XTM eine Firmenmitgliedschaft ist, verbleiben die Rechercheinformationen im Unternehmen, auch wenn ein Personaler das Unternehmen verlässt.

Dieter Roschmann, Department Manager Human Resources der E-Plus Gruppe und einer der ausgewählten Personaler, die das neue Produkt im Vorfeld testen konnten, zieht folgendes Fazit: „Im Zeitalter des Fachkräftemangels muss man als Personalabteilung neue Wege bei der Talentsuche gehen. Das Recruiting über Soziale Netzwerke ist ein neuer Kanal für die direkte Kandidatenansprache. Mit dem XING Talentmanager verfügen wir jetzt über ein weiteres effizientes und dennoch einfach zu bedienendes Tool, um im Team Kandidaten zu recherchieren und anzusprechen.“

Der XING Talentmanager löst die bisherige Recruiter-Mitgliedschaft ab und kann zum Einführungspreis von monatlich 165 Euro pro Nutzerlizenz erworben werden. Ab dem nächsten Jahr beträgt der monatliche Preis für eine Lizenz 249 Euro.

Über XING

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Über 12 Millionen Mitglieder nutzen die Internet-Plattform weltweit für Geschäft, Job und Karriere, davon 5,7 Millionen im deutschsprachigen Raum. Auf XING vernetzen sich Berufstätige aller Branchen, suchen und finden Jobs, Mitarbeiter, Aufträge, Kooperationspartner, fachlichen Rat oder Geschäftsideen. Mitglieder tauschen sich online in über 50.000 Fachgruppen aus und treffen sich persönlich auf XING Events. Betreiber der Plattform ist die XING AG. Das Unternehmen wurde 2003 in Hamburg gegründet, ist seit 2006 börsennotiert und seit September 2011 im TecDAX gelistet. Im Dezember 2010 hat XING die in München ansässige amiando AG übernommen, Europas führenden Anbieter von Online-Eventmanagement und -Ticketing. Weitere Informationen finden Sie unter www.xing.com.

XING-Seminare

Zu den aktuellen Terminen der offiziellen XING-Seminare.

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Deutscher Bundesverband definiert fünf Social Media Berufsbilder

5.08.2012 Gespeichert in Allgemein, Strategie Keine Kommentare »

Der immer größer werdende Bedarf an Fachkräften im Bereich Social Media verlangt langsam aber sicher nach einer genaueren Definition – inklusive Kompetenz- und Leistungstabelle.

In Deutschland gibt es jetzt die Bestrebungen die oft undefinierten Social-Media-Berufsbilder deutlicher voneinander abzugrenzen. Der zuständige Bundesverband Community Management e. V. (BVCM) hat auf seinem Blog eine öffentliche Diskussion ins Leben gerufen und vorab fünf Social Media Berufsbilder definiert (Junior- und Senior Community Manager, Junior- und Senior Social Media Manager und der Social Media Consultant), die als erste Orientierungshilfe dienen sollen.

Details zum jeweiligen Tätigkeitsbereich, der Fachkompetenz oder strategische Orientierung finden sich in der Tabelle Anforderungsprofile an Social-Media Berufsbilder aufgelistet, welche in der Fokusgruppe des Verbandes ausgearbeitet wurde.

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Xing Aufschwung während der Facebook Schlappe

31.05.2012 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke, XING Keine Kommentare »

Zeit im Web 2.0 auf andere Plattformen zu setzen

Facebooks milliardenschwerer Börsengang endete nicht nur kurstechnisch, sondern auch wie er hinter den Kulissen abgewickelt wurde, mit einem Desaster. Die Anleger mussten bereits am ersten Handelstag einen Wertverlust um die 20% verkraften. Immer mehr Stimmen werden laut dass der Börsengang schlampig inszeniert war und die ersten Klagen gegen Facebook wurden bereits in Amerika eingereicht. Höchste Zeit also um sich die Erfolgsbilanz und den Hype um Facebook zu hinterfragen und den Blick einmal Netzwerken wie XING zuzuwenden, dass in letzter Zeit nur positive Bilanzen bekannt geben konnte.

Facebook-Absturz vs. Umsatzgewinn bei XING

Bereits vor dem missglückten Börsengang wurde immer wieder kritisiert dass die Erwartungen an das soziale Netzwerk Facebook zu hoch gesteckt sind und dass die Aktie überbewertet war. Die Frage bei Facebook stellt sich immer wieder ob das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerkes die hoch gesteckten wirtschaftlichen Erwartungen überhaupt erfüllen kann. Aus Facebook-Firmenkreisen hieß es sogar, dass in nächster Zeit mit einem schwächeren Größen- und Umsatzplus gerechnet wird. Im Gegensatz dazu steht die Erfolgsbilanz des professionellen Berufsnetzwerks XING, das im 1. Quartal 2012 nicht nur mit einem Nutzerzuwachs sondern auch mit einer deutlichen Gewinnsteigerung im deutschsprachigen Raum punkten konnte. Der Umsatz von XING stieg im ersten Quartal 2012 um 13 Prozent auf rund 17,7 Millionen Euro.

XING Vorteil durch berufliche Orientierung

Immer wieder steht das soziale Netzwerk Facebook wegen dem mangelhaften Schutz der Privatsphäre unter Beschuss. Verstärkt hatte sich das noch mit der Einführung des “nahtlosen Teilens” (“frictionless sharing”), bei dem Aktivitäten des Nutzers wie Musikhören, die Kilometer der Laufstrecke, das zuletzt gekochte Rezept automatisch auf der Facebook Seite geteilt wurden. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Einführung kritisiert und bald konnte man in Internetforen nachlesen wie man das automatische Teilen umgehen konnte. Immer wieder gruppieren sich Personen die gegen das Netzwerk Facebook auftreten und die Zahl der Facebook-Aussteiger wächst stetig. Anders bei XING. Das professionelle Business-Netzwerk zielt nicht auf die Durchdringung jedes Millimeters Privatsphäre ab, es schmückt sich sogar mit der dezidierten Abtrennung dieser. XING wird nur zur beruflichen Vernetzung verwendet, es gibt keine Privatsphäre Eingriffe und das wird auch von den Usern durch steigende Nutzerzahlen goutiert. Es ist also höchste Zeit sich mit dem professionellen Business-Netzwerk XING auseinander zu setzen.

Professionell durchstarten auf XING

Das Netzwerk XING hatte alleine im deutschsprachigen Raum 5,5 Millionen aktive Nutzer die sich zu beruflichen Zwecken untereinander verbinden. Anders als bei Facebook geht es im professionellen Netzwerk XING um berufliche Kontakte und Vernetzung. XING bietet Vorteile und Chancen für Unternehmen und zur Eigenvermarktung. Der Start in dem sozialen Netzwerk sollte aber keinesfalls übereilt vollzogen werden sondern bedarf einer Strategie und eines gewissen Vorwissens um sich oder ein Unternehmen auch professionell und damit erfolgreich im Web 2.0 zu präsentieren. Im deutschsprachigen Raum werden zertifizierte XING-Seminare zu den wichtigsten Schritten im professionellen Umgang mit dem Web 2.0 und XING angeboten, die für einen erfolgreichen Umgang mit dem Netzwerk anzuraten sind.

Nähere Informationen zu den offiziellen XING-Seminaren in Österreich: http://www.xing-training.at

XING-Profil von Günter Jaritz, offizieller XING-Trainer für Österreich: www.xing.to/gjaritz

 

 

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Qualitätssteigerung und Kostenreduktion durch Employer Branding und Online Recruiting (E-Recruiting, Social Media Recruiting)

3.12.2011 Gespeichert in Allgemein, Personalmanagement Kommentare deaktiviert

Ein erfolgreiches Employer Branding, also die Positionierung des Unternehmens als interessanter Arbeitgeber, macht Top-Talente auf ein Unternehmen aufmerksam. Im sogenannten “War of Talents”, also dem Kampf um die bestqualifiziertesten Köpfe, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Eine gut etablierte Arbeitgeber-Marke kann den Wettkampf um hochqualifizierte Personen für ein Unternehmen entscheiden, noch bevor der Konkurrenzkampf um BewerberInnen startet.

Wenn Fachkräftemangel die bittere Realität für Unternehmen ist, dann ist Online Recruiting (E-Recruiting, Social Media Recruiting) und Employer Branding die Lösung für das Problem und gleichzeitig die Zukunft der effizienten Personalsuche. Online-Personalmarketing für schwierig zu besetzende Stellen und für bevorzugte Zielgruppen kann mittlerweile nur noch effizient über das Internet erfolgen. Denn dort halten sich die neuen Talente und Fachkräfte auf und hinterlassen Ihre Spuren, Informationen und Lebensläufe.

Kostenreduktion durch Online Recruiting

Der Umstieg auf Online Recruiting hat einen direkten Einfluss auf Zeit- und Kostenersparnis und Qualitätssteigerung für Unternehmen. Wie eine Studie der Wirtschaftsuniversität in Zusammenarbeit mit Monster.de zeigt, konnten mehr als die Hälfte von 1.000 befragten deutschen Unternehmen die Qualität von Bewerberdaten durch Online Recruiting steigern. Die Hälfte der Befragten gab auch an, durch dessen Einsatz die Kosten für die interne Bearbeitung signifikant reduziert zu haben.

Qualitätssteigerung durch Employer Branding

Diese Zeit– und Kostenersparnis und die gleichzeitige Qualitätssteigerung der Bewerbungen kann durch eine gut etablierte Arbeitgebermarke noch um ein Vielfaches gestärkt werden. Das Unternehmen muss sich dafür als guter Arbeitgeber positionieren und dies auch glaubhaft vermitteln. Durch eine Attraktivitätssteigerung des Unternehmens als Arbeitgeber, werden gut qualifizierte Fachkräfte auf das Unternehmen aufmerksam. Dank der Attraktivitätssteigerung durch ein gekonnt aufgebautes Employer Branding, spart das Unternehmen Geld und Zeitressourcen, weil kostspielige und zeitintensive Recruitierungsinitiativen und Annoncenschaltungen überflüssig werden und verzeichnet eine signifikante Qualitätssteigerung des Bewerbereingangs.

Positionierung der Arbeitgebermarke

Wichtig beim Start von Initiativen zur Etablierung einer Arbeitgebermarke ist es, von vorne herein dies mit einer Strategie zu unterlegen. Diese Strategie muss Bestandteil der allgemeinen Kommunikationsstrategie des Unternehmens sein. Das effiziente Employer Branding beeinflusst die Außendarstellung des Unternehmens und wird auch von allen anderen Informationen, die über das Unternehmen zu finden sind, beeinflusst. Deshalb ist es notwendig das Employer Branding mit der Corporate Identity und der Kommunikationsstrategie abzustimmen. Durch eine gut gesetzte und auf einer Strategie basierenden Arbeitgeber-Marke, kann ein Unternehmen nicht nur die Außendarstellung des Unternehmens verbessern, geeignete und gefragte MitarbeiterInnen gewinnen sondern auch noch signifikant Kosten einsparen.

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Firmenseiten in Google+

8.11.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Kommentare deaktiviert

google+ FirmenseitenGoogle hat in ihrer Social-Media-Plattform Google+ die neue Funktion “Google+ Pages” eingeführt. Ähnlich wie die Facebook Pages kann aus unterschiedlichen Kategorien ausgewählt werden. Auch das Prinzip der Freunde/Fans oder Likes auf Google+ ist möglich. Die Pages werden in die Circles mit aufgenommen. Zusätzlich können Seite auch mit +1 versehen werden und damit weiterempfohlen werden.

Der Wechsel zwischen Profil und Page funktioniert problemlos mittels Pulldown-Auswahl direkt neben dem Profilfoto bzw. Firmenlogo.

Google+ Page erstellen unter plus.google.com/pages/create.

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Crowdsourcing: Innovationskraft durch Einbindung der Online Community

26.09.2011 Gespeichert in Allgemein, Kunst & Kultur, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Social Media - vernetzte Welt © imageteam - Fotolia.comCrowdsourcing ist untrennbar mit den Chancen des Web 2.0 verbunden und ist einer der Gründe warum soziale Netzwerke für Unternehmen ein riesiges Potenzial darstellen. Crowdsourcing ist ein relativ junger Begriff  eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition gibt es noch nicht. Unter Crowdsourcing versteht man gemeinhin die Nutzung von Menschenmassen und hier speziell im Internet und sozialen Netzwerken für Feedback, Ideensammlung oder Designvorschlägen zu Produkten, Marken oder Unternehmen. Das Web 2.0 bietet hier die Chancen KundInnen oder Interessierte zu Produkten oder Ideen eines Unternehmens zu befragen, oder sogar Unternehmensaufgaben wie Innovationsentwicklung an die breite Masse auszulagern. Beispiele hierfür gibt es genug, bei denen Crowdsourcing bereits erfolgreich betrieben wird und es einen Mehrwert für das Unternehmen und gutes Feedback der Online Community gibt.

Beispiele von erfolgreichem Crowdsourcing

Viele Unternehmen nutzen bereits die Chancen des Crowdsourcing und lassen KundInnen und Interessierte im Internet darüber diskutieren welche Schokoladensorte etwa neu eingeführt werden sollte, welche Düfte in der Duschgel-Reihe noch fehlen oder welche technischen Leistungen einer Automarke verbessert werden müssten. Der Schokolade Hersteller Rittersport hat zum Beispiel ein erfolgreiches Crowdsourcing-Projekt unter dem Titel „Blog-Schokolade“ durchgeführt. User konnten Online Vorschläge für neue Sorten, den besten Vorschlag bestimmen und diese Schokoladesort wurde dann produziert. Die gewählte Sorte „Cookies and Cream“ wurde über Online  und spezielle Vertriebskanäle zum Verkauf angeboten und war nach 3 Monaten restlos ausverkauft. Nach einer Umfrage von Rittersport war die Aktion ein voller Erfolg. 67 Prozent der befragten User fanden die neue Sorte „super lecker“ und 95 Prozent der Befragten fanden die Aktion sehr gut und befürworteten ähnliche Aktionen in der Zukunft durchzuführen. Rittersport hat auf seiner Facebook Seite mittlerweile fast 60.000 Fans.

Ein weiteres Beispiel für eine Art von erfolgreichem Crowdsourcing ist die auf den künstlerischen Bereich bezogene Seite Kickstarters. Unter dem  Motto „Fund and Follow Creativity“ ist es eine Plattform, bei der User Projekte aus dem künstlerischen Bereich mit kleinen oder großen Spenden finanziell unterstützen und damit ermöglichen können. Die oftmals schwierige Aufgabe der Finanzierung von Kunstprojekten wie etwa eine Konzertreihe, CD-Produktion, Romanveröffentlichung u.s.w. wird hier von anderen Usern unterstützt, die bei egal welcher Spende auch einen Rabatt oder irgendeinen Anreiz bekommen. Laut eigenen Angaben lukriert Kickstarters bereits 1 Million Finanzierungsversprechungen („pledges“) pro Woche.

Auch in Österreich gibt es ähnliche Projekte die Online Spenden für Projekte sammeln. Ein Beispiel ist etwa die Plattform respekt.net, die Initiativen der Zivilgesellschaft vorstellt und eine Unterstützungsmöglichkeit bietet. Hier werden Projekte mit gesellschaftspolitischem Ansatz gefördert und es konnten bereits über 150 000 Euro lukriert, und einige Projekte damit  umgesetzt werden.

Optionen des Crowdsourcing: vom Ideenwettbewerb zum Crowdfunding

Es gibt mehrere unterschiedliche Formen der Massenmobilisierung im Internet, die alle unter dem Überbegriff Crowdsourcing zusammengefasst werden. Darunter fällt zum Beispiel der Ideenwettbewerb, bei dem User Ideen zu einem Thema oder Produkt liefern können und das beste Ergebnis prämiert und meist auch umgesetzt wird. Ein Beispiel dafür ist die bereits beschriebenen Aktion von Rittersport. Auch ein Begriff unter den Aktionen fallen ist die „Mass Costumization“, in der Massenproduktion mit Einzelbestellungen und individueller Anpassung verbunden wird. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen mymuesli.com, wo KundInnen online ihr Bio-Müsli mit gewünschten Bestandteilen zusammenstellen und sich liefern lassen können. Eine weitere Kategorie ist die „Open Innovation“, bei der Unternehmen die Community nutzen um neue Ideen, Einsparpotenziale oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Außerdem gibt es noch die Kategorie des Crowdfunding bei der User Projekte unterstützen oder finanzieren, wie bei den bereits beschriebenen Projekten wie kickstarters.com oder respekt.net.

Kritik zum Hipe um das Crowdsourcing

Auch wenn Crowdsourcing bereits als die neue Form der Partizipation von einer breiten Öffentlichkeit gefeiert wird, gibt es auch vermehrt Kritik an der Nutzung von Crowdsourcing. Neben den Möglichkeiten der Einflussnahme auf Entscheidungen der Lieblingsfirma oder Marke, werden Nutzer beim Crowdfunding  zu kostenlosen Arbeitskräften, so die am häufigsten geäußerte Kritik. Wenn eine Firma ihre KundInnen Verpackungsdesign, Geschmacksrichtungen oder Problemlösungen entwickeln lässt, so werden hier Unternehmensbereiche schlicht ausgelagert und dies geschieht meist kostenlos. Weiters wird kritisiert, dass durch die Auslagerung dieser Unternehmensbereiche auch Arbeitsplätze im Unternehmen verloren gehen können.

Das Crowdsourcing bewegt sich zwischen Innovation für den Kundenkontakt und Kundenfeedback und einem möglichen fahlen Beigeschmack, wenn das Engagement der KundInnen von Unternehmen ausgenutzt wird. In welche Richtung es sich schlussendlich entwickelt, wird erst in einigen Jahren ersichtlich sein. Beispiele wie Kickstarters oder respekt.net zeigen aber, was für Vorteile im Online Crowdsourcing stecken und was für Möglichkeiten die Interaktion mit der Online Community beinhaltet.

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Naturkatastrophen und das Web 2.0

30.08.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Soziale Netzwerke haben die Berichterstattung über Katastrophen revolutioniert

Nach dem Hurrikan bzw. Tropensturm Irene, der die Ostküste Amerikas gestreift hat, bleibt die Verwüstung und die Gewissheit, dass soziale Netzwerke immer mehr zum zentralen Informationsmedium bei Katastrophen werden. Soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube oder eigens eingerichtete Plattformen und Netzwerke ersetzen immer mehr die traditionellen Medien in der Informations-Übermittlung bei Katastrophen und werden von der Bevölkerung für Echtzeit-Informationen herangezogen. Dieser Trend verstärkt sich von Umweltkatastrophe zur Umweltkatastrophe.

Hurrikan Irene und das Web 2.0

Nach dem der Sturm nun an Amerika vorbeigezogen ist und die Verwüstung sich lichtet, ist es Zeit die Geschehnisse und die Nachrichtenberichterstattung über den Tropensturm Revue passieren zu las

Amerikanische Kommentatoren titeln schon „Der Hurrikan war ein schwacher Sturm, aber ein Hurrikan im Web 2.0“. Innerhalb der letzten Tage wurden über 1 Million Twitter-Nachrichten mit Bezug auf den Hurrikan Irene getwittert und Institutionen und Entscheidungsträger wie das National Hurrikan Center oder auch das Weiße Haus nutzten ebenfalls den Nachrichtendienst Twitter um neueste Informationen zu verbreiten. Zum Vergleich, bei Hurrikan Ike 2009 der ebenfalls Amerika bedrohte, wurden nur etwa 10.000 Meldungen getwittert, obwohl dieser Hurrikan um einiges mehr Todesopfer forderte. Sogar die NASA stellte Bilder über die Entwicklungen des Hurrikans Irene auf dem Online Bilderdienst Flickr zur Verfügung: Bilder von Irene.

Bedeutung der sozialen Netzwerke bei der Online-Berichterstattung- Erdbeben in Japan

Bereits dieses Jahr konnte der Einsatz und die Zunahme von sozialen Netzwerken bei Katastrophen beobachtet werden, als im März 2011 ein Erdbeben Japan erschütterte und einen Atomunfall auslöste. Sofort nach dem Erdbeben wurden soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube und Facebook genutzt, um Informationen über das Ausmaß und Echtzeit-Informationen für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Wie bereits bei dem Erbeben in Haiti 2010 wurden auch Netzwerke abseits der bekanntesten wie Twitter, Facebook und YouTube eingesetzt. In Japan wurde zum Beispiel auch der Mapping-Dienst Ushahidi verwendet, bei dem Freiwillige per Online-Formular Informationen eintragen konnten, die dann aufgearbeitet wurden und auf einer Landkarte online zur Verfügung standen.

Die Meldungen in den sozialen Netzwerken wurden von der Bevölkerung auch mit großem Interesse verfolgt, weil sie als unabhängig galten und nicht von der Regierung beeinflusst werden konnten.

Die sozialen Netzwerke dienten in Japan eine Zeit lang auch als primäres Kommunikationsmedium, da Telefonnetze überlastet waren und Webseiten durch Anfragen zum Stillstand kamen. Der japanische öffentlich rechtliche Sender NKH streamte nach dem Erdbeben sogar sein Programm in englischer Sprache kostenlos über ein IPhone App. Daran sieht man, dass auch die klassischen Medien sich der Möglichkeiten der sozialen Netzwerke und Apps zur Berichterstattung bedienen. Bei dem Tropensturm Irene waren unter den Twitterern auch Tageszeitungen wie die New York Times die ihre Follower mit Informationen versorgte.

Deutschlandweite Unwetterwarnungen auf Facebook

Auch in Deutschland wurden bereits erste Schritte in die Wege geleitet, soziale Netzwerke für Unwetter und Katastrophen-Warnungen zu nutzen. Der Deutsche Wetterdienst ist seit Juni 2011 auf Facebook  und YouTube vertreten und nutzt die Online Kanäle zur Echtzeit-Berichterstattung an eine breite Öffentlichkeit. „In den Sozialen Netzwerke kann der Deutsche Wetterdienst noch direkter und schneller mit den Bürgerinnen und Bürgern über Wetter und Klima ins Gespräch zu kommen. Das wird unsere Öffentlichkeitsarbeit und unsere Kommunikation mit den Bürgern verändern“, so Uwe Kirsche, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DWD in einer Presseaussendung des Unternehmens.

Wie auch der Deutsche Wetterdienst werden wohl in Zukunft noch mehrere Wetter- und Warndienste in den sozialen Netzwerken aktiv werden und deren Chancen zur Informationsübermittlung nutzen. Ein Trend ist auf jeden Fall klar ersichtlich, die Echtzeit Informationen und vor allem Katastrophen-Berichterstattung wird sich in der Zukunft immer mehr im Web 2.0 abspielen.

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Die Online Reputation als zentraler Bestandteil für die erfolgreiche Jobsuche

9.08.2011 Gespeichert in Allgemein, Personalmanagement, Reputation Keine Kommentare »

Social Media Reputation und online ReputationDie Sommerzeit bedeutet für viele frisch gebackene MaturantInnen auch den Beginn der Bewerbungsphase. Neben der Wichtigkeit einer professionell gestalteten Bewerbung wird aber auch die Online Reputation, welche Informationen über potentielle BewerberInnen im Internet gefunden wird, immer bedeutsamer. Firmen suchen gezielt nach KandidatInnen, die sich in sozialen Netzwerken bereits aktiv sind und in diesen auch geschickt agieren. Zunehmend wird von Personalabteilungen die Online-Reputation von BewerberInnen für die Personalentscheidungen herangezogen und kann entscheiden, wer überhaupt zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen wird.

Zunahme des Online Recruitings

Die Online Reputation als zentrales Kriterium von BewerberInnen wird bereits von vielen Personalabteilungen vor den Bewerbungsgesprächen überprüft. 21 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen laut der Studie „Recruiting Trends 2011“ bereits das soziale Netzwerk Xing zur Informationssuche über BewerberInnen, fast 10 Prozent nutzen Facebook und 8 Prozent StudiVZ für die Informationssuche. Und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich verstärken. Dadurch ist es für BewerberInnen wichtig, sich auch um das Employee Branding zu kümmern, also gezielt daran zu arbeiten sich als interessanten potenziellen Angestellten im Internet zu positionieren.

Sprachwahl und Auftritt im Web 2.0

Die Kunst liegt darin, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein und sich über Themen auszutauschen, um dem potentiellen Arbeitgeber zu vermitteln, mit neuen Medien und Technologien vertraut zu sein und dabei den Austausch im Web 2.0 auf einem niveauvollen Level zu halten. Das heißt man sollte ein freundliches Profilbild wählen auf dem man zu erkennen ist, korrekte Umgangsformen nutzen und grammatikalische Fehler vermeiden. Jeder Bewerber sollte zudem ein Auge darauf haben, dass keine kompromittierenden Fotos oder Beiträge über einen selbst im Internet auftauchen und regelmäßig den eigenen Namen „googeln“.

Soziale Netzwerke als Qualifikation

Arbeitgeber suchen gezielt nach Personen die mit neuen Technologien umgehen können. Für die Vermittlung sollten potentieller BewerberInnen zumindest in einem sozialen Netzwerk aktiv sein. Für die berufliche Vernetzung im deutschsprachigen Raum eignet sich besonders das Netzwerk Xing, in welchem auch viele Unternehmen und Personalsucher aktiv sind. Durch einen gezielten Auftritt im Web 2.0 kann man anderen BewerberInnen einen Schritt voraus sein. Seit einigen Wochen ist auch das Netzwerk Google+ online, zu dem man momentan in der Testphase des sozialen Netzwerkes noch von einem anderen Nutzer eingeladen werden muss.

Potenzielle Arbeitgeber kontaktieren

Die meisten Firmen sind bereits in einem der sozialen Netzwerke vertreten. Potentiellen BewerberInnen haben die Möglichkeit auf Facebook Fan der Unternehmensseite zu sein, den Twitter Feed zu abonnieren oder auf Xing mit Entscheidungsträgern in Kontakt zu treten. Der Bewerber hat hier die Chance weitere Informationen über das Unternehmen zu erhalten und kann gleichzeitig bereits Interesse und Engagement für die Firma unter Beweis stellen.

Online Image durch Diskussionen und Foren formen

Die meisten sozialen Netzwerke haben die Möglichkeit über Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Hier kann man seine Interessen darstellen und Engagement für gewisse Bereiche zeigen. Viele Arbeitgeber werden durch solche Diskussionsbeiträge auf BewerberInnen aufmerksam. Wenn man in einem gewissen Themenfeld immer wieder etwas Interessantes und vor allem Relevantes zu sagen hat, so könnte auch ein Blog zu diesem Thema geführt werden.

Sicherheitseinstellungen und Monitoring

Die Online Reputation und die im Netz auffindbaren Informationen können bei Unachtsamkeit einen großen Schaden im Bewerbungsprozess und für die weitere Karriere anrichten. Um dem vorzubeugen, muss unbedingt ein regelmäßiges Monitoring der im Internet auffindbaren Informationen betrieben werden. Bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing sollte man auch auf jeden Fall die Sicherheitseinstellungen des eigenen Kontos überprüfen und dadurch gezielt entscheiden, mit wem man welche Inhalte teilen möchte.

Durch einen bedachten Umgang mit den sozialen Netzwerken und dem Web 2.0 können BewerberInnen nicht nur Fehler und Peinlichkeiten vermeiden, sondern auch bewusst Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen und sich als geeigneter Kandidat positionieren. Der erfolgreichen Jobsuche und einer erfolgreichen Karriere steht mit einer guten Online Reputation nichts mehr im Weg.

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Google Plus (Google+) im Social Media Consulting Test

19.07.2011 Gespeichert in Allgemein, Soziale Netzwerke Keine Kommentare »

Das als Konkurrenz-Netzwerk zu Facebook entwickelte und noch junge soziale Netzwerk Google+ hat eigenen Angaben zu Folge bereits mehr als zehn Millionen User und bereits mehr als 1 Milliarde Beiträge. Und das in weniger als 3 Wochen. Auch der +1 Button wird eifrig genutzt – rund 2,3 Milliarden mal täglich.

Wir haben es getestet und geben hier einen Überblick über die Eckpfeiler und Neuerungen des sozialen Netzwerkes.

Der Einstieg in Google+

Momentan befindet sich Google+ noch in der Testphase, in der es zur Teilnahme eine Einladung durch andere Nutzer braucht. Für die Erstellung eines Profils benötigt man einen Google Account. Die Einrichtung geht schnell und unproblematisch.

Aus Freundeskreis mach „Circles“

Die Unterteilung der Bekannten in unterschiedliche Gruppen ist bei Google+, wie bei Facebooks Freundeslisten, möglich, nennt sich hier aber Circles.  Die Verwaltung und Zuteilung ist ganz einfach. Dem Inhaber eines GMail-Kontos werden viele Kontakte schon vorgeschlagen und müssen nur noch per Drag & Drop einem Circle zugeordnet werden.

Die Circles sind leicht erstellt und übersichtlich angeordnet. Die Einteilung, welche Informationen mit welchen Gruppen geteilt werden, ist unkompliziert und insgesamt sehr benutzerfreundlich. Ein Plus an User-Freundlichkeit.

Und Google+ hat eine Funktion, die es bei Facebook nicht gibt: Following. Damit ist es möglich, Personen auf Google+ zu folgen, ohne sie als Freund führen zu müssen. Sehr “twitterlike”.

Aus „gefällt mir“ mach „+1“

Der „Gefällt mir“ Button von Facebook hat auch ein Pendant bei Google+ namens  „+1“. Hiermit wird die Zustimmung zu Internetinhalten gegeben und geteilt.

Nachrichtendienst „Sparks“

Besonderes Augenmerk hat Google auch auf einen integrierten Lieferdienst von Informationen gelegt, der sich „Sparks“ nennt. Werden Hobbies und Interessen angeben liefert Google+ Webinhalte und Neuigkeiten zu diesen Themen. Diese Ergebnisse können wiederrum mit mehreren Kontakten aus dem Google-Netzwerk geteilt werden. Hier hat Google den Vorteil, dass es durch seine Angebote wie YouTube oder Google News bereits über die Tools verfügt und diese direkt integriert werden können.

Videochat „Hangout“, „Mobil“ und schneller Bilderupload

Weitere Tools des sozialen Netzwerks Google+ sind der Videochat „Hangout“, der es Usern ermöglicht mit bis zu 10 anderen Usern einen Videochat zu führen. Oder das Tool „Mobil“, bei dem bei jedem Eintrag ins Google+ Netzwerk auch der derzeitigen Standort des Users angeben werden kann. Weiters gibt es einen „Sofort-Bilderupload“ bei dem Google mit Erlaubnis des Nutzers am Handy gemachte Fotos sofort in ein privaten Online-Album ladet, auf das von allen Geräten zugegriffen und mit anderen Nutzern geteilt werden kann.

Der mobile Zugriff auf Google+

Via Android und Web-App kann Google+ unterwegs genutzt werden. Eine Google+ App für die iOS-Geräte wie iPhone oder iPad ist bereits bei Apple eingereicht und wartet noch auf die Freigabe.

Persönliche Eindrücke

Google Plus ist der ambitionierte Versuch von Google dem sozialen Netzwerk-Riesen Facebook User abzuringen. Durch die Konkurrenz in den sozialen Netzwerken verspricht sich Google mehr Nutzer auf den eigenen Seiten und damit wertvolle Werbeanzeigen schalten zu können.

Nach der Nutzung von Google+ in der Testphase kann nicht behauptet werden, dass Google die Welt der sozialen Netzwerke neu erfunden hat, aber durch einige Neuerungen und anspruchsvolles Design, ein benutzerfreundliches und damit attraktives soziales Netzwerk geschaffen hat.

Im Bereich Datenschutz hat sich Google, insbesondere in Anbetracht der zahlreichen Facebook-Debatten der letzten Zeit, viel Mühe gegeben. Beispielsweise können Nachrichten, die an bestimmte Circle verschickt werden, so gesperrt werden, dass die Informationen nicht einfach so weiterverbreitet werden können. Es ist offensichtlich, das Google um Transparenz bemüht ist und den Nutzern genau zeigen will, was mit ihren Daten passiert.

Gespannt sein darf man darauf, welche Möglichkeiten Unternehmen auf Google+ vorfinden werden um ähnlich wie bei Facebook das Medium als Werbe- und Absatzkanal benutzen zu können. Wann Unternehmensauftritte möglich sein werden ist noch nicht absehbar.

An vielem wird noch gearbeitet und die Entwicklung scheint noch lange nicht abgeschlossen. Was Google+ wirklich sein wird, ist sicherlich erst in den nächsten Monaten zu erfahren. Aber eines ist sicher: Google hat mit Google+ schon vieles richtig gemacht und wird ein ernst zu nehmender Konkurrent zu Facebook. Und man darf auch darauf gespannt sein was Facebook dem neuen sozialen Netzwerk von Google entgegenzusetzen hat.

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Online Reputation beeinflusst die Kaufentscheidung von Konsumenten

21.06.2011 Gespeichert in Allgemein, Reputation Keine Kommentare »

Social Media KanäleDie Online Reputation, also der gute oder schlechte Ruf eines Unternehmens, hat mit dem Wachstum von sozialen Netzwerken, Bewertungsplattformen und der Herausbildung der aktiven Internetuser an großer Bedeutung gewonnen. Mehrere Studien zeigen, dass der Online-Ruf eines Unternehmens oder eines Produktes die Kaufentscheidung des Konsumenten stark und oftmals auch negativ beeinflusst.

Bewertungsplattformen beeinflussen Reputation

Stellen Sie sich vor Sie wollen sich einen neuen Drucker anschaffen. Um verschiedene Produkte in einer ähnlichen Preisklasse miteinander zu vergleichen recherchieren Sie Vorteile und Nachteile im Internet. Nach abwägen der Vor- und Nachteile favorisieren Sie einen Drucker. Bei einer weiteren Recherche finden Sie neben positiven auch zwei negative Rezessionen über Fehleranfälligkeit und einen negativen Blogeintrag über die Unfähigkeit der Service-Abteilung der Druckermarke. Auch wenn Sie sich denken es handelt sich hier um Einzelfälle, ein negatives Image bleibt dennoch haften. Sie werden sich wahrscheinlich wieder an den Anfang ihrer Recherche begeben und noch einmal die anderen Drucker überprüfen.

Verschiedene Studien unterstreichen die Bedeutung der Online Wahrnehmung von Unternehmen. Bei der Studie „Social Media Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet 2011“ gaben bereits 68,8 Prozent der Befragten an, dass ihnen Informationen aus dem Internet wichtig oder sehr wichtig für eine Kaufentscheidung sind. Weiters messen mehr als die Hälfte der Befragten Produktbewertungen im Internet eine wichtige oder sehr wichtige Bedeutung für ihre Kaufentscheidung zu.

Der gute Ruf als wichtiger Faktor für Unternehmen

Schon seit langem gilt der gute Ruf als eines der wichtigsten immateriellen Güter eines Unternehmens. Weltweit agierende Unternehmen wie etwa der finnische Riese Nokia bekennen sich schon lange dazu dass die Online Reputation für das Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und investieren viel Geld in Markenbildung. Für eine positive Online Reputation ist Monitoring essentiell. Nur mit einer ständigen und flächendeckenden Beobachtung der Beiträge und Diskussionen über die eigene Marke und das Unternehmen kann ein positives Image gepflegt und auf negative Kommentare oder Bewertungen reagiert werden.

Produktempfehlung durch User im Web 2.0

Im interaktiven Web 2.0 bewerten die User nicht nur Produkte, sondern übernehmen auch aktive Rollen in den Entscheidungen wie etwa Empfehlungen für das Produktsortiment. Ein Beispiel für ein positives Engagement der User das in einem Marketingerfolg gipfelte war etwa bei den Onionrings der Schweizer Firma Zweifel zu sehen. In  Facebook hatte sich eine Gruppe mit 12000 Mitgliedern gegründet die sich die Wiedereinführung der vor 14 Jahren aus dem Sortiment genommenen Zwiebelring-Chips der Firma wünschten. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Firma die Chips wieder produziert und bei der neuerlichen Markteinführung waren sie in kürzester Zeit ausverkauft. Ein positives Beispiel das zu einer positiven Reputation des Unternehmens geführt hat, da es die Fans zufrieden stellen konnte und so die Kunden stärker ans Unternehmen binden konnte.

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