Das Web 2.0 als Online-Visitenkarte für Personen: Sehen und gesehen werden.

Viele Unternehmen haben bereits realisiert, dass sie im Web 2.0 aktiv werden müssen, da bereits über das Unternehmen oder ihre Marke in den sozialen Netzwerken gesprochen wird. Doch auch für Personen wird es immer wichtiger ihre Online-Reputation, also das was über sie online sichtbar ist und über sie gesagt wird, zu beobachten. Mehrere kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, dass das „Googeln“ von Menschen immer stärker zunimmt. Personen müssen sich deshalb intensiver mit den von ihnen auffindbaren Informationen auseinandersetzen um keine negativen Effekte im Berufs- und Alltagsleben zu haben.

Zunahmen des Online-Recruiting

Immer mehr Menschen holen sich online Informationen über Personen die sie eben kennengelernt haben, zu deren Vortrag sie gehen oder die sie bei einem Geschäftsessen treffen werden. Eine besondere Zunahme der Informationsbeschaffung im Internet ist im Bewerbungsprozess zu beobachten. Die Studie „Recruiting Trends 2010“ zeigt, dass bereits ein Drittel der Recruiter und Personalabteilungen im deutschsprachigen Raum Informationen im Internet nutzen, um sich ein besseres Bild über BewerberInnen zu machen. Bei uns in Europa spielt das Web 2.0 für das Recruiting bereits eine starke Rolle. Richtet man den Blick aber nach Amerika, das in Online-Trends Europa immer ein paar Jahre voraus ist wird klar, dass dieser Trend auch bei uns noch stärker zunehmen wird.

Online-Reputation beobachten und schärfen

Um zu sehen welche Informationen über einen selbst im Internet zu finden sind gibt es einige kostenfreie Monitoring-Tools , die mit relativ geringem Aufwand betrieben werden können, selbständig arbeiten und damit einen aktuellen Überblick über die Eigendarstellung im Web geben. Ziel des Monitorings ist es eine professionelle und themenbezogene Darstellung zu schaffen. Negativbeispiele wie kompromittierende Fotos oder negative Kommentare lassen sich immer häufiger finden und können zu einer Nichteinstellung oder zu einem schlechten Image führen. Erst indem man sich durch regelmäßiges Monitoring der Eigendarstellung im Internet bewusst wird, kann darauf reagiert werden und das Online-Image positiv umgestaltet werden. Durch gezielte Informationen kann der Online-Auftritt zur positiven Online-Visitenkarte werden.

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